Hasenhüttl verlässt Aalen, Spekulation um Wechsel nach Köln

2. Juni 2013, 13:55
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Verein kommt der Bitte des Trainers um Vertragsauflösung nach - Pacult bleibt in Dresden

Köln - Trainer Ralph Hasenhüttl verlässt den Fußball-Zweitligisten VfR Aalen. Vereinspräsident Berndt-Ulrich Scholz bestätigte am Samstag einen entsprechenden Bericht der Schwäbischen Post. "Das ist definitiv. Er hat uns um Auflösung seines Vertrages zum 30. Juni 2013 gebeten, wir kommen dieser Bitte nach", sagte Scholz: "Er hat keinen anderen Verein erwähnt, er sagt, er brauche erst mal eine Pause."

Hasenhüttl war zuletzt mit dem 1. FC Köln in Verbindung gebracht worden, für den der 45-Jährige von 1998 bis 2000 als Profi aktiv war. Die Kölner suchen nach dem Abschied von Holger Stanislawski einen Trainer für die kommende Saison, der Top-Kandidat Mike Büskens (stattdessen in Düsseldorf vor dem Abschluss) hat abgesagt.

Aalen hat noch keinen Plan B, der Verein ist laut Scholz von der Entwicklung überrascht worden. "Wir werden am Montag sehen, was wir für Ideen haben", sagte der Klubchef, "derzeit haben wir noch keine Alternative. Dafür ist es noch zu frisch."

Hasenhüttls Rücktritt gibt dem Transferkarussell jedenfalls zusätzlichen Schwung. Bei Absteiger Düsseldorf kristallisiert sich die "Wunschlösung Büskens" inzwischen deutlich heraus.. "Ich denke, dass wir nächste Woche etwas verkünden", sagte Fortuna-Präsident Peter Frymuth dem Express zu den Spekulationen über den 45-Jährigen.

Für eine Rückkehr des im Februar bei Greuther Fürth entlassenen Ex-Profis in seine Heimatstadt spricht sein Korb für den 1. FC Köln. Dort gilt nun Hasenhüttl offenkundig erster Kandidat auf den verwaisten Trainer-Stuhl. In Manier von Jupp Heynckes kündigte der 45-Jährige, der Aalen 2011 in der 3. Liga übernahm und in der abgelaufenen Saison als Aufsteiger zum Klassenerhalt führte, für die nächsten Tage eine persönliche Pressekonferenz zur Verkündung seiner Zukunftspläne an.

Außerdem erscheint fraglich, ob sich Köln eine Ablöse für Roger Schmidt von RB Salzburg leisten will. Ein Trainer-Wechsel ist bei Dynamo Dresden indes kein Thema mehr. Die Sachsen setzen drei Tage nach dem Klassenerhalt über die Relegation gegen Osnabrück laut Sky mit Coach Peter Pacult die Zusammenarbeit fort. (SID, 2.6.2013)

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