Movie2k.to-Abschaltung von deutschen Behörden herbeigeführt

1. Juni 2013, 12:04
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Dresdner Staatsanwaltschaft sollen Spuren von kino.to-Beschuldigten vorliegen

Seit Mittwoch ist das Videostreaming-Portal movie2k.to nicht mehr erreichbar. Wieso die Seite offline ist, bleibt bislang unklar. Vor zwei Wochen schnappten Ermittler einen mutmaßlichen Top-Uploader mit dem Usernamen "Hologramm", der fast 100.000 Filme bei kino.to hochgeladen haben soll. Nach der Schließung des Portals verbreitete der Verdächtige weiterhin illegale Filmkopien auf ähnlichen Plattformen, wie etwa movie2k.to. Hinsichtlich der Verhaftung gab es Spekulationen, dass der Top-Uploader Informationen wie Serverstandorte oder Passwörter der Streaming-Portale an die Behörden weitergegeben habe. Eine vorsorgliche Abschaltung der movie2k-Betreiber wurde ebenso spekuliert.

Dresdner Staatsanwaltschaft soll hinter Abschaltung stehen

Laut einem Bericht der Tageszeitung „Die Welt" sind sämtliche Spekulationen falsch, da die Abschaltung der beliebten Streaming-Seite von der Generalstaatsanwaltschaft Dresden herbeigeführt wurde. Die dortigen Behörden sollen auch die Hausdurchsuchung bei dem Uploader "Hologramm" in die Wege geleitet haben. Der Dresdner Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein gab gegenüber Welt Online an, dass ihnen Spuren zu Beschuldigten von kino.to vorliegen, die auch Kontakt zu Movie2k haben sollen. Die Abschaltung von movie2k.to sei in Folge der Ermittlung "naheliegend", aber nicht von den Behörden selbst vorgenommen worden.

Umleitung zu neuer Domain

Am Mittwoch wurden die movie2k.to-Abrufe noch zu Google umgeleitet, mittlerweile landet man bei der neuen Domain movie4k.to auf der darauf hingewiesen wird, dass man die Homepage später, für mehr News, besuchen soll. (red, derStandard.at, 01.06.2013)

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