Polizei in Istanbul geht mit Tränengas gegen Umweltschützer vor

Ansichtssache

Verletzte und Festnahmen, nachdem Demonstranten einen Park besetzten. Auf dem Gelände soll eine Kaserne mit Einkaufszentrum errichtet werden

In Istanbul ist die Polizei am Freitag mit Gewalt gegen Demonstranten vorgegangen, die gegen die Neugestaltung eines Parks im Stadtzentrum protestierten. Die Beamten räumten am frühen Morgen mit Hilfe von Wasserwerfern und Tränengas ein Lager von Demonstranten im Gezi-Park am zentralen Taksim-Platz im europäischen Teil von Istanbul, wie Nachrichtensender meldeten. Eine wachsende Zahl von Demonstranten hatte in den vergangenen Tagen den Park besetzt, um die Abholzung von Bäumen zu verhindern.

Mehrere Medien berichteten, die Demonstranten hätten auf den Angriff der Polizei mit Steinwürfen geantwortet. Die Beamten riegelten den Park ab, um eine Rückkehr der Demonstranten zu verhindern. Bei den Auseinandersetzungen soll es Verletzte und Festnahmen gegeben haben. Der Istanbuler Polizei wird seit längerem vorgeworfen, auch bei friedlichen Protesten mit übertriebener Härte vorzugehen.

Kaserne statt Bäume

Auf dem Gelände des Parks soll ein Kasernengebäude aus dem 18. Jahrhundert neu errichtet werden, in dem später unter anderem ein Einkaufszentrum untergebracht werden soll. Die Protestbewegung kritisiert, dass die Umgestaltung eine der letzten Grünflächen im Stadtzentrum vernichten würde. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hatte die Einwände der Kritiker diese Woche abgewiesen und gesagt, die Entscheidung sei gefallen. (APA, 31.5.2013)

Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: ap
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: ap
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: ap
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: ap
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: ap
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: ap
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: ap
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: ap
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: ap
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: ap
Share if you care