US-Ölpreis höher

3. Juni 2013, 14:49
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Schwache Börsen stützen Gold

Wien - Der Ölpreis hat am frühen Montagnachmittag schwächer gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 92,77 Dollar und damit 0,87 Prozent mehr als am Freitag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 101,80 Dollar gehandelt.

Die Analysten der Commerzbank halten kurzfristig weitere Ölpreisrückgänge für wahrscheinlich. Nachdem die OPEC am Freitag auf ihrer Sitzung das offizielle Produktionsziel von 30 Mio. Fass pro Tag bestätigt hat, dürfte das Überangebot auf dem globalen Ölmarkt vorerst bestehen bleiben, schreiben die Analysten.

Der wichtigste Ölproduzent Saudi Arabien habe die Ölproduktion im Mai sogar ausgeweitet, so die Commerzbank. Die Nachfrageaussichten bleiben hingegen nach Einschätzung der Analysten getrübt, wie die schwach ausgefallenen Konjunkturdaten aus China am Wochenende zeigen.

Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.396,75 Dollar und damit etwas höher zum Freitagsnachmittags-Fixing von 1.394,50 Dollar. Angesichts der jüngsten Verluste der Aktienbörsen und des US-Dollar sei die Attraktivität von Gold wieder gestiegen, schreiben die Commerzbank-Analysten am Montag.

Dies zeige sich auch in den rückläufigen Abflüssen aus börsenotierten Goldfonds (ETFs). „Es ist allerdings noch zu früh, Entwarnung zu geben. Sollten die Aktienmärkte wieder steigen, könnten auch die ETF-Abflüsse wieder zunehmen", so die Analysten. (APA, 3.6.2013)

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