Schrott und Mayer siegten beim Prokop-Memorial

30. Mai 2013, 21:33
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Regen, Wind und Kälte brachten Hürdenläuferin und Diskuswerfer nicht außer Tritt - Weißhaidinger trotzte Bedingungen mit persönlicher Bestmarke

Das Liese-Prokop-Memorial der Leichtathleten in St. Pölten ist am Donnerstag im Zeichen von Dauerregen, kühlen Temperaturen um neun Grad und heftigem Wind gestanden. Dadurch war kaum an Bestleistungen zu denken. Immerhin setzten sich aber einige österreichische Asse aber gegen ausländische Konkurrenz durch.

Beate Schrott gewann über 100 m Hürden in 13,38 Sekunden, wie bei ihren 13,25 im Vorlauf war sie von Gegenwind gebremst. Das WM-Limit von 13,10 war bei diesen Bedingungen nicht drinnen. Die Olympiafinalistin strich das Positive hervor. "Als ich in der Früh aus dem Fenster gesehen habe, dachte ich, eine Zeit von 13,6 wäre für mich okay. Dass es so viel besser lief, freut mich. Es ist wichtig, auch solche Rennen zu laufen."

Mayer gewinnt Diskusbewerb

Diskuswerfer Gerhard Mayer kam viermal über 60 m und gewann schließlich mit 60,84 m. "Das einzige, was gut für uns Werfer war, war der Wind. Ansonsten war es schwierig", sagte Mayer. Lukas Weißhaidinger kam trotz der Verhältnisse auf eine persönliche Bestmarke, als Drittplatzierter mit 59,13 m erfüllte er auch das Limit für die U23-EM. Der Hammerwurf ging mit 76,61 m an den weißrussischen U23-Europameister Jurij Schaunow.

800-m-Spezialist Andreas Rapatz stieg über 400 m in die Saison ein, er kam in 49,59 Sekunden auf Rang drei. Der Brite Conrad Williams gewann in 47,88 Sekunden und später auch über 200 m. Paralympics-Sieger Günther Matzinger belegte in 50,04 Sekunden Rang sechs.

Im Speerwurf wurde Olympiateilnehmerin Elisabeth Eberl in 52,03 m ebenso Vierte wie Stabhochspringerin Kira Grünberg mit 3,71 m. Es war das erste von drei "Austrian Top-Meetings 2013". Es folgen jene am 14. Juni in Ried und am Tag darauf in Salzburg-Rif. (APA, 30.5.2013)

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