Fahrradfahr-Vorbild: Anita Zemlyak, Festivalleiterin

    Kolumne30. Mai 2013, 17:57
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    Die Geschäftsführerin nutzt meist das Rad, ist aber nicht überall unterwegs

    Am 1. Juni wird zum fünften Mal das Festival Basis.Kultur.Wien, das Festival der Bezirke, eröffnet. "Gestartet wird im ersten, jeder der 23 Bezirke wird an ,seinem' Tag bespielt", erzählt die Leiterin des Festivals.

    Das Festival-Büro liegt im 15. Bezirk, ebenso die Wohnung von Anita Zemlyak. "Und mein zweiter Arbeitsplatz, die Tschauner Bühne, befindet sich im 16. Das heißt, dass ich meist zu Fuß unterwegs bin, die Öffis nutze, oder ich radle mit meinem schwarzen Gudereit, das ich mir im Vorjahr zugelegt habe. Fahrradfahren ist in der Stadt im Sommer eh schon eine Selbstverständlichkeit geworden." 

    Gürtelmeiderin

    Anita Zemlyak fährt "aber nicht überall. Ich nutze die Fahrradwege, kurve durch kleine Gassen, aber ich meide den Gürtel. Ich will ja nicht provozieren, wie viele andere. Ich bleibe auch bei der Kreuzung bei Rot stehen und fahre nicht über Zebrastreifen. Mir geht das Gehabe von vielen Radlern massiv auf die Nerven, denn ich bin auch Autofahrerin." Allerdings eine " Wochenendfahrerin", sagt die Burgenlandkroatin. Denn sooft es geht, verbringt sie die Wochenenden im Burgenland.

    Für den Transport zwischen den beiden Wohnsitzen zeichnet ein dunkelblauer Toyota Avensis verantwortlich. "Ein Kombi ist dafür das einzig richtige Auto, man reist ja jedes Mal mit Zimmer, Kuchl, Kabinett." (Jutta Kroisleitner, DER STANDARD, 31.5.2013)

    • Anita Zemlyak: "Mir geht das Gehabe von vielen Radlern massiv auf die Nerven."
      foto: basis.kultur.wien

      Anita Zemlyak: "Mir geht das Gehabe von vielen Radlern massiv auf die Nerven."

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