Bahn-Transit in Österreich nimmt zu

29. Mai 2013, 12:03
4 Postings

Ingesamt ist der Güterverkehr aber rückläufig, weil der Bahntransit nur einen kleineren Teil ausmacht

Wien - Der Gütertransport in Österreich war 2012 auf der Schiene und auf der Straße bei österreichischen Firmen rückläufig. Einzig der Transitverkehr auf der Schiene verzeichnete einen Zuwachs, teilte die Statistik Austria am Mittwoch mit. In Summe ist allerdings die beförderte Menge auf der Schiene mit 6,6 Prozent stärker zurückgegangen als auf der Straße (3,1 Prozent).

Bahn legt zu

Auf dem österreichischen Schienennetz wurden 2012 rund 100,5 Mio. Tonnen befördert, das waren um 6,6 Prozent weniger als im Jahr davor. Nach der Menge berechnet brach der Inlandverkehr um 11,3 Prozent auf 30,9 Mio. t ein, der grenzüberschreitende Transport mit Ziel oder Ausgangspunkt in Österreich fiel auf insgesamt 49 Mio. t um rund 7 Prozent. Nur der Transitverkehr hat zugenommen, um 2,7 Prozent auf 20,6 Mio. t. Etwa die Hälfte des Aufkommens auf der Bahn wurde auf Strecken bis zu 150 km befördert.

Kurz Strecken gefragt

Auf der Straße verbuchten die österreichischen Unternehmen praktisch in allen Kategorien Rückgänge. 25,4 Mio. beladene Fahrten gab es, nach 26,1 Mio. Fahrten im Vorjahr. Das Transportaufkommen fiel um 3,1 Prozent auf 333,9 Mio. t. Die Transportleistung fiel um 8,6 Prozent auf 26,1 Mrd. Tonnenkilometer, davon 16,1 Mrd. Tonnenkilometer innerhalb Österreichs und 9,9 Mrd. tkm im Ausland.

Bei den österreichischen Straßentransporteuren dominiert der Inlandsverkehr mit 91,5 Prozent des Transportvolumens. 84,5 Prozent des Inlandsverkehrs ging über eine Strecke von höchstens 80 km. (APA, 29.5.2013)

  • Bild nicht mehr verfügbar
Share if you care.