Kür der besten Blaufränkischen

29. Mai 2013, 12:26
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28 Blaufränkische im Test zeigen: Heimische Rotweine können sich im Weißweinland Österreich sehen lassen

28 österreichische Rotweine der Sorte Blaufränkisch, Jahrgang 2011, ließ der Verein für Konsumenteninformation (VKI) für die Juniausgabe des Testmagazins "Konsument" im Labor untersuchen und von Laien und Experten verkosten. Unter den getesteten Rotweinen finden sich neun DAC- und drei Bio-Weine.

Fünf "sehr gut"

"Im Super- und Weinsupermarkt erhältliche heimische Rotweine können sich in qualitativer Hinsicht durchaus sehen lassen, und das, obwohl Österreich traditionell ein Weißweinland ist", resümiert VKI-Geschäftsführer Franz Floss.

Fünf Blaufränkische erzielten bei der Expertenverkostung eine "sehr gute" Bewertung: der Testsieger von Claus Preisinger, weiters Triebaumer und Paul Kerschbaum sowie ein DAC- (Rotweine Lang) und ein Bio-Wein (Weninger). Diese überzeugten auch bei der Überprüfung im Labor auf Alkoholgehalt, Schwefeldioxid und Zucker.

Die fünf besten Weine sind für rund acht bis zwölf Euro (0,75 l) erhältlich. Die generelle Preisspanne im Test bewegte sich zwischen 4,50 und 15 Euro. "Doch nicht jedes Schnäppchen hat die Verkoster im Test auch wirklich überzeugt", so Floss. "Die günstigsten Weine - ausgenommen die Blaufränkischen von Lenz Moser Selection und Ja! Natürlich - schnitten sowohl bei den Profis als auch bei den Laien eher bescheiden ab."

Schwefeldioxid innerhalb des Grenzwerts

Einen prüfenden Blick gab es auch auf das in den Weinen enthaltene Schwefeldioxid. Wein - und das gilt auch für Bio-Wein - wird praktisch immer geschwefelt, um ihn unter anderem vor Oxidation zu schützen. Manche Menschen reagieren allerdings auf Schwefeldioxid empfindlich. Alle getesteten Rotweine bewegen sich aber innerhalb des Grenzwertes. Sechs von 28 Weinen enthalten mit weniger als 50 Milligramm pro Liter sogar sehr wenig Schwefeldioxid - darunter drei der fünf erstgereihten Weine.

Bis auf einen Wein entsprechen alle Proben den gesetzlichen Anforderungen. Bei Wellanschitz Blaufränkisch klassisch stimmte der im Wein gefundene Alkoholgehalt weder mit den Angaben auf dem Etikett noch mit dem beim Prüfnummerverfahren festgestellten Wert überein. (red, derStandard.at, 29.5.2013)

Die fünf besten Blaufränkischen im Test:

  • Claus Preisinger, Gols
  • Triebaumer, Rust
  • Rotweine Lang, Neckermarkt
  • Paul Kerschbaum, Horitschon
  • Weninger, Horitschon

Details zum Test im Juni-Konsument sowie unter konsument.at

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    Die fünf besten Weine des aktuellen Rotwein-Tests sind für rund acht bis rund zwölf Euro (0,75 l) erhältlich.

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