Euro etwas höher zum Dollar

29. Mai 2013, 15:45
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Wien/Frankfurt - Der Euro hat sich heute, am frühen Mittwochnachmittag, zum US-Dollar etwas höher gezeigt und dabei klar die Marke von 1,29 Dollar zurückerobert. Gegen 15 Uhr notierte der Euro bei 1,2939 US-Dollar.

Ein Marktteilnehmer sprach von US-Dollar-Verkäufen, nachdem sich die Stimmung an den internationalen Aktienmärkten eingetrübte hatte. Der Euro befindet sich zum Dollar aber weiterhin in der Handelsbandbreite von 1,28 bis 1,30. "Unter der Marke von 1,28 US-Dollar ist es jedoch für den Euro gefährlich", sagte der Devisenhändler. Sollte der Euro unter diesen Bereich rutschen, würde dies zusätzlichen Verkaufsdruck auslösen weil unter 1,28 Dollar viele Verkaufspositionen für den Euro liegen, hieß es weiter.

Der EZB-Richtkurs des Euro wurde heute mit 1,2952 (zuletzt: 1,2928) Dollar ermittelt und liegt damit 1,83 Prozent oder 0,0242 Einheiten unter dem Ultimowert 2012 von 1,3194 Dollar. Die EZB fixierte den Euro/Pfund-Richtkurs mit 0,8570 (0,8553) britischen Pfund, den Euro/Franken-Richtwert mit 1,2480 (1,2533) Schweizer Franken und den Euro/Yen mit 130,90 (131,98) japanischen Yen.

Goldpreis steigt

Für die tschechische Krone wurde heute von der EZB ein Richtwert von 25,899 (25,889) Kronen für einen Euro und für den ungarischen Forint von 288,03 (285,85) Forint je Euro ermittelt.

Heute früh lag der Euro noch bei 1,2858 Dollar und bewegte sich im Tagesverlauf in einer Bandbreite von 1,2835 bis 1,2977 Dollar. Der Euro/Dollar-Notenkurs wurde heute von den Banken im Mittel mit 1,2920 (zuletzt: 1,2880) Dollar gestellt. Die Parität Dollar-Yen lag heute etwa um 15.00 Uhr bei 101,30 im Mittel (zuletzt: 102,13).

In London wurde heute beim Vormittags-Fixing ein Goldpreis von 1.384,50 Dollar je Feinunze (31,10 Gramm) ermittelt, nach zuletzt 1.376,50 im Nachmittags-Fixing am Dienstag. (APA, 29.5.2013)

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