Strabag macht Wetter zu schaffen

29. Mai 2013, 08:22
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Der Baukonzern dämmte den Quartalsverlust zwar etwas ein, kämpft aber mit einer schleppend startenden Bausaison

Wien - Österreichs größter Baukonzern Strabag hat seine Verluste unter dem Strich heuer im ersten Quartal etwas eingedämmt. Der Nettoverlust verringerte sich eigenen Angaben von Mittwoch zufolge um elf Prozent auf 141,24 Mio. Euro, das Periodenergebnis nach Minderheiten um sieben Prozent auf 140,29 Mio. Euro. Allerdings hat der börsenotierte Bauriese den wetterbedingt verspäteten Start in die Bausaison bei der Bauleistung zu spüren bekommen - diese ging gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um sechs  Prozent auf 2,135 Mrd. Euro zurück. Der operative Verlust (EBIT) erhöhte sich um fünf Prozent auf 172,30 Mio. Euro, geht aus der Ad-hoc-Mitteilung des Unternehmens hervor.

Der Auftragsbestand sei im Jahresabstand um zwölf Prozent auf 13,8 Mrd. Euro gesunken, bewege sich aber "weiterhin auf hohem Niveau". Die Strabag bleibt bei ihrem Ausblick für das Gesamtjahr 2013, wonach eine Bauleistung von rund 14 Mrd. Euro und ein operativer Gewinn von "mindestens 260 Mio. Euro" ins Haus stehen. (APA, 29.5.2013)

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