"Nachsitzen" in der alten Schule in Kappl im Rosental

3. Juni 2013, 17:19
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Kulinarischer Genuss, Theater im Kirschgarten und Filme im hauseigenen Kino - in Kappl im Rosental ist das alles möglich

Nachsitzen an lauen Sommerabenden, verbunden mit einem Fest der Sinne. Kulinarisch und kulturell. So schön kann Schule sein. In der Alten Schule, die einst Kaiser Franz Joseph zu seinem Regierungsjubiläum in der Ortschaft Kappl im Rosental errichten ließ, büffeln keine Schüler mehr. Vielmehr treffen sich heute dort Genussmenschen, die mehr wollen als nur gut essen. Etwa Anton Tschechows Kirschgarten als begehbares Theater erleben oder im hauseigenen Kino Filme schauen. Obschon allein der Oktopus unter der Glocke, zubereitet vom Koch und gebürtigen Slowenen Andrej Cigan Grund genug zum "Nachsitzen" wäre.

Alpen-adriatische Grenzen überschreiten

Beim "Slowenischen Brunch", den es nur sonntags im Frühjahr und Herbst gibt, kann man alpen-adriatische Grenzen überschreiten. Dabei werden slowenische Spezialitäten aufgetischt, die "Hausherrin" Ana Cigan frisch vom Markt in Laibach oder gleich direkt von Produzenten einkauft: etwa frischen Kajmak-Streichkäse, Prsut aus Vipava, Saiblingskaviar, Wachteleier oder istrische Trüffel, die das ganze Jahr über geboten werden. Wermutstropfen: Man kann nicht einfach hereinplatzen. Man muss sich anmelden, und gekocht wird auch erst ab 10 Personen. (stein, Rondo, DER STANDARD, 31.5.2013)

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