Wie Österreich forscht und fördert

28. Mai 2013, 16:16
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Von der Förderstatistik der Bundesländer bis zum Innovationsindikator

35 unter 35

Der Wissenschaftsfonds FWF stellte nach objektiven Kriterien wie Track Record (Publikationen etc. in Relation zum akademischen Alter) eine Liste von 35 herausragenden Wissenschaftern und Wissenschafterinnen zusammen, die in Österreich arbeiten und unter 35 sind. Eine Momentaufnahme:

  • Mario Aschauer, Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), Musikphilologe, Schaffensprozessforscher (Schubert, Bruckner), Dirigent
  • Loukas Balafoutas, Universität Innsbruck, aus Griechenland, empirische und experimentelle Ökonomie
  • Mathias Beiglböck, Universität Wien, Mathematiker. Themen: Finanzmathematik, Kombinatorik u.a.
  • Emanuela Bianchi, TU Wien, aus Italien, derzeit am Institut für Theoretische Physik.
  • Doris Braun, Universität Innsbruck, am Institut für Pharmazie, beschäftigt sich mit pharmazeutischer Technologie.
  • Krishnendu Chatterjee, IST Austria, aus Indien. Zu seinen Themen zählen: Spieltheorie und Evolution, Gewinner eines Starting Grant des Europäischen Forschungsrats ERC.
  • Isabella Derler, JKU Linz, Biophysikerin, im vergangenen Jahr vier Monate an der University Toronto.
  • Sebastian Diehl, Physiker an der Uni Innsbruck, Themen: Quantenoptik und Quantenfeldtheorie.
  • Laurenz Ennser-Jedenastik, Uni Wien, derzeit Universität Leiden, Politikwissenschafter, der sich mit dem Parteiensystem auseinandersetzt.
  • Eleonore Faber, Uni Wien, University of Toronto. Ihr Forschungsgebiet ist unter anderem Algebraische Geometrie.
  • Ekaterina Fokina, Universität Wien, Russin, arbeitet am Kurt Gödel Research Institute for Mathematical Logic
  • Bettina Grün, JKU Linz, macht angewandte Statistik
  • Simon Ganahl, Geisteswissenschafter an der Uni Wien. Seine Themen: Medientheorien und Geschichte der Kommunikation.
  • Sofia Kantorovich, Universität Wien, aus Russland, forscht über magnetische Flüssigkeiten, wie sie zum Beispiel als Kontrastmittel verwendet werden.
  • Kerstin Hödlmoser, Universität Salzburg, arbeitet über Schlaf und Bewusstsein und macht angewandte Schlafforschung.
  • Anne Kaiser, Universität Wien. Ihr Forschungsgebiet: Römische Militärorganisation im spätantiken Ägypten.
  • Claudine Kraft, Max F. Perutz Laboratories der Uni und der Med-Uni Wien, arbeitet über Autophagie, den Selbstabbau der Zelle.
  • Julia Lajta-Novak, Universität Wien. Am Department of English verfolgt sie ihre Themen Gender Studies, Literatur und Performance, vergleichende Dramenanalyse.
  • Manuel Mauers, JKU Linz, Softwarepark Hagenberg , Experte in Computer Algebra.
  • Jorg Massen, Uni Wien, Uni Utrecht, Verhaltensbiologe, der Altruismus und Kooperation untersucht.
  • Marianne Mödlinger, Uni Wien, Universität Genua, Archäologin, spezialisiert auf die Bronzezeit.
  • Sigrid Neuhauser, Uni Innsbruck, erforscht Krankheitserreger zum Beispiel an Weinreben.
  • Florian Pichler, Uni Wien, Sozialwissenschafter mit Schwerpunkten Identitäten, Migration, Globalisierung, Lebensqualität, Arbeitszufriedenheit.
  • Daniela Pollak-Monje-Quiroga, Med-Uni Wien, Neurowissenschafterin, die zuletzt am Mausmodell untersuchte, wie psychische Erkrankungen mit molekularen Mechanismus zusammen hängen.
  • Peter Rabl, Atominstitut der TU Wien, beschäftigt sich mit Quantenoptik.
  • Marcel Rigaud, Med-Uni Graz. Themen: Anästhesie und Intensivmedizin.
  • Eva Ringler, Universität Wien, ist Evolutionsbiologin und erforscht Fragen wie sexuelle Selektion an Amphibien.
  • Georg Schiemer, Uni Wien, Ludwig Maximilian Universität München. Thema: Geschichte und Philosophie der Logik.
  • Franz Schuster, TU Wien, erhielt einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrats ERC für die Erforschung gemoterischer Ungleichungen.
  • Rupert Seidl, Universität für Bodenkultur Wien. Forschungsinteresse: Die Rolle des Klimas in der Waldökosystemdynamik.
  • Verena Seidl-Seiboth, TU Wien, beforscht den Abbau von Biopolymeren wie Chitin durch Enzyme.
  • Sylvia von Walpach, Sozialwissenschafterin an der Uni Innsbruck. Derzeit an der Kopenhagener Business School am Marketing Department. Forschungsbereich: Branding.
  • Marie-Therese Wolfram, Mathematikerin an der Universität Wien, die zuletzt die Ströme von Menschenmassen simulierte.
  • Jodok Troy, Politikwissenschafter an der Uni Innsbruck, der sich mit Religion und Ethik in internationalen Beziehungen beschäftigt.
  • Lyubomyr Zdomskyy aus der Ukraine arbeitet am Kurt Gödel Research Institute for Mathematical Logic an der Universität Wien.

(DER STANDARD, 29. 5. 2013)

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