Sattelschlepper bohrt sich auf Westautobahn in Anhänger von Reisebus

28. Mai 2013, 10:13
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Habseligkeiten der Reisebus-Passagiere lagen über hundert Meter auf der A1 verteilt - Lkw-Insassen hatten Glück im Unglück

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es Dienstagfrüh auf der A1 in Fahrtrichtung Wien gekommen: Wie orf.at berichtet, fuhr ein ungarischer Sattelzug bei St. Christophen auf den Anhänger eines mit 38 Personen besetzten Busses auf. Ein Passagier wurde dabei verletzt.

Ein mehrere Meter langer Teil des Anhängers bohrte sich durch die Windschutzscheibe in die Fahrerkabine des Lastwagens. Die Beifahrerin hatte zum Glück geschlafen, sie und der Lenker blieben unverletzt.

Das Führerhaus wurde teilweise zerfetzt und auch an der Vorderachse entstand schwerer Schaden, berichtet die Feuerwehr Kirchstetten.

Panik unter den Busreisenden

Beide Fahrzeuge sowie der Anhänger des Busses wurden bei dem Zusammenstoß schwer beschädigt und mussten von der Feuerwehr und einem Privatunternehmen abtransportiert werden.

Unter den 38 Reisenden im Bus brach kurzzeitig Panik aus. Die Menschen liefen auf der Fahrbahn und dem Pannenstreifen herum und versuchten, ihre über hundert Meter verstreuten Habseligkeiten aus dem Anhänger einzusammeln.

Die Ursache für den Unfall steht noch nicht fest. Die A1 musste für die Aufräumarbeiten kurzfristig komplett gesperrt werden. (red, derStandard.at, 28.5.2013)

  • Ein mehrere Meter langer Teil des Bus-Anhängers bohrte sich durch die Windschutzscheibe in die Fahrerkabine des Lastwagens.
    foto: ff kirchstetten

    Ein mehrere Meter langer Teil des Bus-Anhängers bohrte sich durch die Windschutzscheibe in die Fahrerkabine des Lastwagens.

  • Beide Fahrzeuge sowie der Anhänger wurden bei dem Zusammenstoß schwer beschädigt.
    foto: ff kirchstetten

    Beide Fahrzeuge sowie der Anhänger wurden bei dem Zusammenstoß schwer beschädigt.

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