Deutsche Regierung hält an Plänen für Kampfdrohnen fest

28. Mai 2013, 07:42
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Bis zu 16 unbemannte Flugzeuge sollen in den nächsten Jahren angeschafft werden

Berlin - Der deutsche Verteidigungsminister Thomas de Maiziere hält trotz des Debakels bei der Aufklärungsdrohne "Euro Hawk" an seinen Plänen zur Anschaffung von Kampfdrohnen fest. Im Entwurf einer Antwort auf eine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion bekräftigt sein Ministerium nach Informationen von "Spiegel online", man wolle in den kommenden Jahren bis zu 16 dieser unbemannten Flugzeuge anschaffen. Fünf sollen demnach bereits im Jahr 2016 für die Bundeswehr verfügbar sein.

An der möglichen Bewaffnung der deutschen Drohnen hält de Maiziere fest. Die Möglichkeit einer "optionalen Fähigkeit zur Wirkung aus der Luft" werde bei den Plänen einbezogen, heißt es dem Bericht zufolge in dem Ministeriumspapier. Darunter verstehen Militärs die Bewaffnung der Drohnen mit Raketen. Die gesammelten Antworten auf die Anfrage seien bereits zwischen den Bundesministerien abgestimmt und sollten am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen werden, heißt es in dem Bericht.

Die deutsche Bundeswehr ist demnach derzeit mit dem US-Hersteller der Kampfdrohne "Predator" und dem israelischen Konkurrenten, der die Drohne "Heron" produziert, im Gespräch. Die US-Regierung habe bereits offiziell signalisiert, dass Deutschland "Predator"-Drohnen kaufen könnte. Ein entsprechender formaler Brief sei kürzlich in Berlin eingegangen. (APA, 28.5.2013)

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    Der deutsche Verteidigungsminister Thomas de Maiziere plant die Anschaffung von bis zu 16 Kampfdrohnen.

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