Die Mondbasis aus dem 3D-Drucker

24. Mai 2013, 11:19
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ESA konnte demonstrieren, dass sich aus Mondgestein Gebäude errichten lassen können

Die  Wissenschaftler der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) glauben an den 3D-Druck als Zukunftstechnologie. Und sie haben den ehrgeizigen Plan, auf dem Mond eine dauerhafte Siedlung zu errichten. Dies berichtet Zeitschrift "Wunderwelt Wissen" in ihrer aktuellen Ausgabe. Dessen Verwirklichung sind die ESA-Techniker nun einen großen Schritt näher gekommen: Es gelang ihnen zu demonstrieren, dass sich mit der 3D-Drucktechnik aus Mondgestein Gebäude auf dem Mond errichten lassen können. Dafür haben sie einem Vulkan in Italien Gestein entnommen, das dem des Mondes ähnelt, und aus diesem mit Hilfe eines sechs Meter großen 3D-Druckers der britischen Firma Monolite einen 1,5 Tonnen schweren Baustein hergestellt.

Unmengen von Baumaterial

Damit  bekommt eine dauerhafte Mondbasis realistische Chancen, da nicht Unmengen von Baumaterial über 400.000 Kilometer von der Erde zum Mond transportiert werden müssten.

Möbel, Autoteile, Kunstwerke oder Musikinstrumente

Viele Menschen sehen im 3D-Druck eine Erfindung, welche die Welt vielleicht noch stärker verändern wird, als es das Internet getan hat. Ein 3D-Drucker ist kein gewöhnlicher Drucker und die Bezeichnung "Drucker" irreführend. Ein derartiges Gerät baut in Verbindung mit einem Computer, an dem die gewünschte Struktur erstellt wurde, in hauchdünnen Schichten ein dreidimensionales Objekt auf. Inzwischen ist die Technologie derart weit vorangeschritten, dass 3D-Printer fertige Produkte herstellen können, beispielsweise Möbel, Autoteile, Kunstwerke oder Musikinstrumente. (red, 24.5. 2013)

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