Bank-Austria-Hack: Ermittlungen auf internationaler Ebene

24. Mai 2013, 11:17
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Nachträglich keine missbräuchliche Verwendung der Daten festgestellt

Nach dem Hackerangriff auf die Bank Austria Anfang Mai gehen die Ermittlungen weiter. Angreifer hatten sich Zugriff auf die Log-Files von Onlinebanking-Kunden verschafft. Bankenaufsicht und Staatsanwaltschaft wurden eingeschaltet. Seitdem wird auf internationaler Ebene ermittelt, die Täter sind jedoch noch nicht bekannt, erklärte Firmensprecher Matthias Raftl nun gegenüber dem WebStandard.

Keine missbräuchliche Datenverwendung

Raftl bestätigt weiter, dass es keine missbräuchliche Verwendung der Daten gegeben habe. Bereits kurz nach dem Angriffe hatte die Bank Austria bekannt gegeben, dass nicht auf sensible Kundendaten zugegriffen wurde und eine Abbuchung auf Konten nicht möglich gewesen sei. Die betroffenen Kunden seien dennoch informiert worden. Negative Reaktionen seien größtenteils ausgeblieben.

Weitere Angriffe unbekannt

Zur Art des Angriffs gibt es aus Sicherheitsgründen keine Auskunft. Ob es die Täter nur auf die Bank Austria abgesehen hatten, oder es auch Einbrüche in andere Systeme gegeben habe, konnte Raftl nicht sagen. (Birgit Riegler , derStandard.at, 24.5.2013)

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    Nach dem Hackerangriff auf die Bank Austria Anfang Mai hat es keine missbräuchliche Verwendung der Daten gegeben.

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