Salzburg: Westbahnstrecke nach Gas-Zwischenfall wieder befahrbar

24. Mai 2013, 10:08
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Spezialfahrzeug kühlte entweichendes Propangas

Saalfelden - Wie die ÖBB am Freitagnachmittag mitteilten, ist die Westbahnstrecke bei Saalfelden im Salzburger Pinzgau nach dem Gas-Zwischenfall in einem Altstoff-Entsorgungsunternehmen unmittelbar neben den Gleisen seit 13.05 Uhr wieder frei befahrbar. Insgesamt waren sechs Nahverkehrszüge und ein Fernverkehrszug von der Sperre betroffen, die ÖBB richteten einen Schienenersatzverkehr ein.

Auf dem Gelände des Altstoff-Entsorgungsunternehmens nahe dem Bahnhof von Saalfelden im Salzburger Pinzgau ist es am Freitagvormittag zu einem Zwischenfall mit einem lecken Gastank gekommen.

Flüssiggas im Tank

Wie Anton Mayr vom Einsatzstab der Freiwilligen Feuerwehr Saalfelden zur APA sagte, war der 5.000 Liter fassende Propangas-Tank zuvor in einem Hotel ausgebaut und zur Entsorgungsfirma gebracht worden. "Die Firma wusste nicht, dass noch Flüssiggas im Tank war. Der Tank ist nicht wie üblich leer und gereinigt gewesen. Wie die Arbeiter begonnen haben, den Tank mit einem Kran zu zerlegen, ist ein Ventil abgerissen. Dabei ist den Männern Gasgeruch aufgefallen."

Zugverkehr gestoppt

Das Altstoffunternehmen, dass unmittelbar neben der Westbahnstrecke liegt, alarmierte die Feuerwehr, diese veranlasste wegen Explosionsgefahr sofort einen Stopp des Zugverkehrs zwischen Saalfelden und Wörgl. Zudem wurde ein Radweg abgeriegelt und ein Sperrkreis um das Entsorgungsunternehmen gezogen.

Ein aus Zell am See angefordertes, ferngesteuertes Spezialfahrzeug der Feuerwehr, verwirbelte den Gasnebel mit Sprühregen. Kurz vor 13.00 Uhr traf dann ein Spezialunternehmen ein, dass das verbleibende Gas im Tank umfüllte. (APA, 24.5.2013)

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