Kiew: EU-Kommission kritisiert Verbot der Regenbogenparade

24. Mai 2013, 15:11
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Die Parade war für Samstag geplant - Kommissionssprecher mahnt Grundrechte wie Versammlungsfreiheit ein

Brüssel/Kiew - Die EU-Kommission kritisiert das Verbot der für Samstag vorgesehenen Regenbogenparade in Kiew. Ein Kommissionssprecher erklärte am Freitag, dass die Kommission enttäuscht sei, dass die Kundgebung der Lesben und Schwulen in der ukrainischer Hauptstadt nicht stattfinden dürfe.

Es gehe darum, das Recht der Menschen ausdrücklich zu respektieren: "Wir erinnern sie, die Grundrechte, die Versammlungsfreiheit und andere Werte zu respektieren und zu garantieren", betont der Sprecher der EU-Kommission.

Am Donnerstag hatte ein Gericht in Kiew die geplante Regenbogenparade in Kiew untersagt. Begründet wurde das Verbot damit, dass am Samstag die Feierlichkeiten aus Anlass von Kiews Stadtgründungstagen begangen würden. AktivistInnen wollten mit einem Gleichheitsmarsch gegen Diskriminierung sexueller Minderheiten in der Ukraine demonstrieren. Sie kündigten Berufung gegen das Urteil an. (APA, 24.5.2013)

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