"Startknopf-Rückkehr wird Windows-8-Probleme nicht lösen"

24. Mai 2013, 09:37
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ZDNet-Blogger sieht Kritik an falscher Stelle - Legitime Kritik-Punkte gehen unter

Es war fraglos eine der umstrittensten Änderungen in Windows 8: Die Entfernung des Startknopfs aus dem "klassischen" Desktop erregt bis heute die Gemüter. Für das dieses Jahr anstehende Update Windows 8.1 könnte dieser Button nun ein Comeback geben, auch wenn dies derzeit noch nicht letztgültig entschieden zu sein scheint.

Startmenü

Unter diesen Vorzeichen versucht nun ZDNet-Blogger Ed Bott eine andere Perspektive in die Diskussion einzubringen. So stellt er in einem aktuellen Kommentar die Behauptung auf, dass an Windows 8 so manches falsch sei, die Entfernung des Startmenüs aber ebenso wenig der Kern des Problems sei wie dessen Rückkehr die Lösung.

Szenarien

So arbeitet sich Bott durch verschiedene Nutzungsszenarien des Windows-7-Startmenüs und versucht zu belegen, dass all diese mit Windows 8 gleich gut oder sogar besser abgedeckt seien. Allen voran die Suche, bei der die aktuelle Windows-Version deutliche Vorteile aufweise. Anwendungen ließen sich noch immer im Panel "anpinnen", die User-Accounts seien ebenfalls über eine einfache Suche erreichbar.

Falscher Fokus

Reale Probleme mit Windows 8 sieht Bott hingegen an anderer Stelle: So sei die Lernkurve für viele bisherige Windows-NutzerInnen einfach zu steil, manche der Kernfunktionen seien schwer aufzufinden, und Teile der Oberfläche wirkten schlicht unfertig. Das seien die Mängel, an denen Microsoft bei Windows 8.1 arbeiten müsste, nicht aber an der Rückkehr des klassischen Startmenüs. (red, derStandard.at, 24.5.2013)

  • Ein Knopf mit vielen Fans: Der Startbutton von Windows 7.
    grafik: microsoft

    Ein Knopf mit vielen Fans: Der Startbutton von Windows 7.

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