Acht Knochenbrüche nach einer Nacht in Haft in Wien

23. Mai 2013, 19:52
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Das Verfahren wird im Herbst fortgesetzt

Wien - Der Unabhängige Verwaltungssenat (UVS) beschäftigt sich seit Donnerstag mit Misshandlungsvorwürfen gegen einen Wiener Polizisten. Der Beamte soll im Vorjahr einen 36-jährigen Mann, der bei einer Verkehrskontrolle keinen Führerschein vorweisen konnte, massiv verletzt haben.

Nach einer Nacht in Polizeigewahrsam im Kommissariat Brigittenau waren bei dem Mann im Krankenhaus acht Knochenbrüche festgestellt worden. Das UVS-Verfahren, in dem es um die Rechtmäßigkeit des Polizeieinsatzes geht, wird im Herbst mit Zeugenaussagen fortgesetzt. Ein Strafverfahren läuft noch nicht. (red, DER STANDARD, 24.5.2013)

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