Bis 2030: EU-Kommission will Zugang zu Grundbildung für alle Kinder

23. Mai 2013, 17:00
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Vassiliou: Problematik der Alphabetisierung betrifft nicht nur Entwicklungsländer

Brüssel - Die EU will allen Kindern bis 2030 Zugang zur Grundbildung verschaffen. EU-Bildungskommissarin Androulla Vassiliou erklärte am Donnerstag in Brüssel, die Problematik der Alphabetisierung betreffe nicht nur Entwicklungsländer. Auch in der EU verfügten jeder fünfte Schüler und 73 Millionen Erwachsene über unzureichende Lese- und Schreibfähigkeiten.

Die Erhöhung der Alphabetisierungsquote sei nicht nur eine Priorität für die Wirtschaft, sondern vor allem für die persönliche Entwicklung der Bürger. EU-Entwicklungshilfekommissar Andris Piebalgs verwies bei einer Veranstaltung im Rahmen der entwicklungspolitischen Agenda darauf, dass heute noch 61 Millionen Kinder keinen Zugang zu einer grundlegenden Schulbildung hätten. Dies sei nicht hinnehmbar. In den nächsten sieben Jahren sollte deshalb im Rahmen des mehrjährigen EU-Finanzrahmens eine umfassende Unterstützung für die Bildung bereitgestellt werden. So sollen 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden, die als entwicklungspolitische Priorität der EU für die Zeit nach 2015 vorgesehen seien. (APA, 23.5.2013)

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