Geburten, Todesfälle, Hochzeiten: Die Daten für Ihre Gemeinde

Infografik27. Mai 2013, 18:02
105 Postings

So hat sich Ihre Gemeinde im vergangenen Jahr verändert

Die Statistik Austria hat die demografischen Trends 2012 veröffentlicht. derStandard.at hat die Ergebnisse jeder österreichischen Gemeinde in den Kategorien Geburten, Todesfälle, Scheidungen und Hochzeiten sowie bei der Geburtenbilanz visualisiert, die sich aus der Differenz von Geborenen und Gestorbenen errechnet.

Geburtenplus in allen Ländern, aber nur in fünf Hauptstädten

Insgesamt mehr Babys als 2011 erblickten im Vorjahr in Österreich das Licht der Welt, die Zahl der Todesfälle war aber noch höher, die Geburtenbilanz ist daher insgesamt negativ (minus 484).

Dem STANDARD liegen die Statistik-Austria-Zahlen für jede der insgesamt 2354 österreichischen Gemeinden vor. Bezirksweise ausgewertet, ergeben sich zum Teil durchaus positive Bilanzen: Am höchsten ins Plus ragt der Bezirk Innsbruck-Land (plus 525 Geburten), gefolgt von Feldkirch.

Die Zahl der Geburten stieg in allen neun Ländern, am meisten in Tirol und Vorarlberg. Etwas anders verhält sich der Trend in den Landeshauptstädten: In Bregenz beispielsweise sind im Vergleich zu 2011 um 20 Babys weniger geboren worden, ebenso in Salzburg-Stadt. Weniger Geburten als im Jahr davor verzeichneten auch Linz (minus 39) und Klagenfurt (minus vier Lebendgeburten).

Geordnet nach Bezirken, zeigt sich, dass der Bezirk Lilienfeld den größten Zuwachs beim Nachwuchs hatte (plus 20,2 Prozent), gefolgt von Horn (beide Niederösterreich) und Tamsweg (Salzburg). Der steirische Bezirk Radkersburg verzeichnete im Bezirksvergleich das größte Minus (um 20 Prozent). (flog, spri, DER STANDARD/derStandard.at, 28.5.2013)

Update: Die Gemeinden sind jeweils nach der amtlichen Schreibweise gelistet. Zwei Beispiele: Es heißt zwar "Sankt Johann im Pongau", aber "St. Johann im Walde". Niederösterreichs Landeshauptstadt findet man unter "St. Pölten". (flog, derStandard.at, 27.5.2013)


Share if you care.