Gestrandet: Innsbrucker bei Grado von Küstenwache gerettet

23. Mai 2013, 12:35
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Sieben Stunden lang harrten die Tiroler bei Dunkelheit, Regen und Kälte auf einer Sandbank aus

Grado/Innsbruck - Zwei Tiroler haben vor der Küste von Grado in Italien sieben Stunden lang bei Dunkelheit, Regen und Kälte auf einer Sandbank ausgeharrt, nachdem ihr Boot auf Grund gelaufen war. Die beiden Innsbrucker wurden schließlich von der Küstenwache und der Feuerwehr in einer mühevollen Aktion gerettet.

Die 65 Jahre alten Männer waren in der Nacht auf Mittwoch mit ihrem Boot auf der Sandbank gestrandet. Sie riefen per Handy um Hilfe, mussten aber wegen schwieriger Bedingungen rund sieben Stunden warten.

Gewitter erschwerte Rettung

Vor allem das Wetter machte den Rettern Probleme, sie kämpften mit rauer See und mussten außerdem darauf achten, nicht selbst an der seichten Meeresstelle zu stranden. Die Helfer marschierten zwei Kilometer weit im Dunklen über die Sandbank, ehe sie die Österreicher sichteten. Ein Gewitter mit starkem Regen und Wind erschwerte die Bemühungen noch.

Erst am Mittwoch zeitig in der Früh konnten die Innsbrucker in Sicherheit gebracht werden, ihr Boot mussten sie zurücklassen. Die Tiroler waren von Lignano in Richtung Miramare unterwegs. Nach ihrem Unfall wurden sie zu einem Hotel in Grado begleitet. (APA, 23.5.2013)

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    Die italienische Küstenwache konnte die beiden Österreicher retten. (Symbolfoto)

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