Der Meisterteller ist in Favoriten

Ansichtssache23. Mai 2013, 12:21
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Die Wiener Austria feierte ausgelassen die 24. Meisterschaft - Coach Stöger bei Dankesrede zu Tränen gerührt

Wien - Ausgelassener Jubel, Bierduschen und Fangesänge: Nach dem triumphalen 4:0-Heimsieg gegen Mattersburg und dem damit verbundenen 24. Meistertitel der Wiener Austria gab es in der Generali Arena am Mittwochabend kein Halten mehr. Höhepunkt der Feiern war die Übergabe des Meistertellers durch Ligapräsident Hans Rinner. Kurz vor 23 Uhr stemmte Kapitän Manuel Ortlechner das Objekt der Begierde mit einem Befreiungsschrei auf der Südtribüne in die Höhe.

Schon vor Ende der regulären Spielzeit feierten Coach Peter Stöger, sein Team und die Ersatzspieler aufgrund des komfortablen Vorsprungs mit einer Meisterteller-Attrappe den Titel. Die Austrianer präsentierten sich in gelben Meisterleiberln dem Anhang, der sofort nach Spielende auf den Rasen stürmen durfte und Meisterarchitekt Peter Stöger frenetisch feierte.

Emotionaler Meistertrainer

Der Erfolgstrainer bedankte sich in einer emotionalen Rede beim Anhang, dem Trainerteam, der medizinischen Abteilung und vor allem den Spielern. "Die Mannschaft hat vom ersten Tag an 100 Prozent geleistet. Ich bin stolz, Trainer so einer Mannschaft sein zu dürfen", sagte der zu Tränen gerührte Wiener. Während der Austria-Trainer im Feiern von Titeln geübt ist, war es für seine Kicker - mit Ausnahme von Stürmer Roman Kienast (2005 mit Rapid, 2011 mit Sturm Graz) - der erste Meistertitel.

"Es ist unbeschreiblich, unpackbar. Auf das habe ich meine ganze Karriere lang hingearbeitet. Ich bin so froh, dass wir es gepackt haben, und so stolz auf die ganze Mannschaft", sagte der 33-jährige Ortlechner. Topstürmer Philipp Hosiner, der diesmal leer ausging und damit weiter bei 32 Toren hält, ergänzte: "Wir haben eine super Saison gespielt. Es ist der Verdienst der ganzen Mannschaft." (APA/red, derStandard.at, 23.5.2013)

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