Seit Jahren nimmt die ETA spanische Urlaubsorte ins Visier

1. August 2003, 13:21
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Anschläge der vergangenen beiden Jahre

Hamburg - Seit Jahren nimmt die baskische Terrororganisation ETA spanische Feriengebiete ins Visier, um der Tourismusindustrie zu schaden. Anschläge der vergangenen Jahre:

17. März 2001: Vor einem Urlauberhotel in dem Ferienort Rosas an der Costa Brava explodiert eine Autobombe und tötet einen Polizisten. Die Hotelgäste, unter ihnen mehrere Jugendliche aus Sachsen, waren nach anonymen Anrufen in Sicherheit gebracht worden.

18. August 2001: Auf dem Parkplatz des Hotels "Cala Font" in Salou an der Costa Dorada explodiert eine Autobombe: 13 Verletzte. Von den rund 30 Deutschen Gästen kommt niemand zu Schaden.

21. Juni 2002: Während eines Gipfeltreffens der EU in Sevilla explodieren in den Ferienorten Fuengirola, Marbella und Málaga an der Costa del Sol sowie in den Städten Santander und Saragossa mehrere Bomben: Zehn Verletzte, darunter drei britische Urlauber.

22. Juli 2003: Bei Bombenanschlägen auf Urlauber-Hotels in Alicante und Benidorm an der Costa Blanca werden 13 Menschen verletzt, drei davon schwer.(APA/dpa)

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