Ohne Karren auf den Karren ins Panoramarestaurant

23. Mai 2013, 17:03
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Ein hippes Panoramarestaurant mit Seilbahn findet man am Dornbirner Hausberg

Der Dornbirner Hausberg Karren ist mit 976 Metern nicht hoch, dafür aber steil. Wer weniger fürs Hinaufschnaufen ist, nimmt die Seilbahn. Flachlandbewohnern sei empfohlen: Nicht hinunterschauen! Der Lohn der Angst ist ein hippes Panoramarestaurant. Ganz aus Glas, fast frei schwebend und mit Blick. Dank neuesten Zubaus bietet sich nicht nur die Vogelperspektive auf Vorarlbergs größte Stadt und der Sehnsuchtsblick auf den Bodensee, sondern auch noch das Panorama der Schweizer Berge. Viktor Hämmerle, Textilfabrikant und Karrenpionier, hätte seine Freude damit. Ließ er doch 1892 den ersten Aussichtsturm auf dem Berg errichten.

Kunstgenuss inbegriffen

Eine Freude ist das neue Rundumrestaurant auch für jene, die zwischendurch kurz auftanken wollen. Werktags gibt es das Mittagsgericht inklusive Bahnfahrt um 13 Euro. Wer lieber Sonnenuntergang schaut und aus 30 Weinsorten kostet, muss sich nicht vor dem Abstieg fürchten: Die Bahn fährt bis 23 Uhr, Freitag und Samstag bis Mitternacht. Kunstgenuss ist am Karren inbegriffen. Nur wenige Meter vom Restaurant entfernt hat die Künstlerin Ruth Gschwendtner-Wölfle die Installation AUF sehhöhe geschaffen. (jub, Rondo, DER STANDARD, 24.5.2013)

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