Gartenküchengarer

24. Mai 2013, 17:22
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Ein Wok samt Feuerstelle, der sich auch im heimatlichen Garten oder auf dem Balkon aufheizen lässt

Allerorten wird "gewokt", jede bessere Mensa verlegt sich auf Wokgerichte, von der Tiefkühlindustrie ganz zu schweigen. Nur: Was tatsächlich auf die Teller kommt, hat mit der Idee ostasiatischer Küchenkunst meist nichts gemein. Das hängt nur mittelbar von den Zutaten ab, vor allem von fehlender Energiezufuhr. Wokgaren geht nur bei brüllender Hitze. Um die Temperatur annähernd zusammenzubringen, haben Nobelküchenhersteller eigene Herde entwickelt.

Atem des Woks

Dabei wäre doch alles viel einfacher. Das dachten sich Herbert Hilzensauer und Florian Karasek aus Mattsee. Sie entwickelten einen Wok samt Feuerstelle, der sich auch im heimatlichen Garten oder gar auf dem Balkon auf eine Art aufheizen lässt, dass der echte "wok hei", der "Atem des Woks", auch schmeckbar wird - und zwar mit simplen Grillbriketts. Dank des verzinkten Eimers, der die tönerne Feuerstelle umschließt, kann das Ding sogar auf den Tisch gestellt werden. Nur umwerfen sollte es halt niemand. (corti, Rondo, DER STANDARD, 24.5.2013)

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