Wii U: EA bleibt Nintendo doch treu

27. Mai 2013, 12:54
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Wird weiter Spiele für die Plattform entwickeln - Fokus liegt jedoch auf PS4 und Xbox One

Spielehersteller und Publisher Electronic Arts schickt Wii U-Besitzer – die Konsole soll mittlerweile eine Spielerbasis von 3,5 Millionen Leute haben – auf eine Achterbahnfahrt.

EA rudert zurück

Hieß es zuletzt noch aus dem eigenen Hause, dass man für die Plattform nichts in Arbeit habe - ein leitender Softwareentwickler hatte Nintendos Konsole gar als "Mist" abgekanzelt - rudert der Konzern nun zurück. Während einer Medienkonferenz bestätigte nun Finanzchef Blake Jorgensen, dass man sehr wohl Spiele für die Wii U entwickeln würde.

Priorität liegt bei PS4 und Xbox One

Allerdings – und diese Einstellung hatte man schon zuvor gezeigt – misst man dieser Plattform nicht die gleiche Bedeutung zu, wie den künftigen Next-Gen-Konsolen von Sony (PlayStation 4) und Microsoft (Xbox One). Dementsprechend werden weniger Titel dafür erscheinen.

"Ich denke. Nintendos Geschäftsidee ist mehr eine Erweiterung ihrer letzten Konsole", wird Jorgensen von IGN zitiert. "Ich denke, dass die Konsumenten wesentlich interessanteres Gameplay auf den neuen Geräten vorfinden werden, aber es wird sich noch zeigen, ob die damit verbundenen Dienste angenommen werden".

"Schreiben Nintendo niemals ab"

Gegenüber dem GameStandard gibt EA zu Protokoll, dass man derzeit noch keine weiteren Titel für die Wii U ankündigen könne, wie versprochen aber vier Titel zum Launch der Konsole – "FIFA 13", "Madden NFL 13", "Mass Effect 3" und "Need for Speed: Most Wanted" – geliefert habe. Gemäß verschiedenen Analysten und Erhebungen aus der Industrie ergibt sich für das Unternehmen, dass die Wii U längst nicht so ein starkes Debüt hinlegen konnte, wie die Wii.

EA betont die "starke Partnerschaft" mit dem japanischen Hersteller und dessen Erfolgsgeschichte im Konsolenbereich. "Wir haben gelernt, Nintendo niemals abzuschreiben." (red, derStandard.at, 27.05.2013)

  • Doch nicht fallen gelassen: EA wird auch weiter für die Wii U entwickeln (lassen).
    foto: derstandard.at/zsolt wilhelm

    Doch nicht fallen gelassen: EA wird auch weiter für die Wii U entwickeln (lassen).

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