Leitbörsen Fernost schließen uneinheitlich

22. Mai 2013, 12:06
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Hongkong, Australien und Shanghai im Minus - Japans Notenbank bekräftigt lockere Geldpolitik

Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Mittwoch uneinheitlich tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio verteuerte sich um 246,24 Zähler oder 1,60 Prozent auf 15.627,26 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel um 105,29 Zähler (minus 0,45 Prozent) auf 23.261,08 Einheiten. Der Shanghai Composite fiel um 2,71 Punkte oder 0,12 Prozent auf 2.302,40 Punkte.

Uneinheitlich notierten auch die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.454,37 Zählern mit einem Plus von 10,47 Punkten oder 0,30 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney fiel um 14,1 Zähler oder 0,27 Prozent auf 5.142,10 Einheiten.

Japans lockere Geldpolitik

Das Interesse der Anleger fokussierte sich am abgelaufenen Handelstag in Asien vor allem auf die Aussagen der japanischen Notenbank an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten zu wollen. Die Erholung der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt hat die Notenbanker dazu gebracht ihre Konjunkturprognose anzuheben.

Die durch den billigen Yen angetriebene Erholung der Wirtschaft machte sich auch bei den Exporten bemerkbar. Die Ausfuhren legten im April um 3,8 Prozent zu, verfehlten damit jedoch klar die Erwartungen der Analysten von 5,9 Prozent. Nichtsdestotrotz konnte der zweite Anstieg in Folge bei den Exporten verzeichnet werden.

Unternehmensseitig setzt sich der Elektronikriese Sony laut einem Zeitungsbericht zufolge mit der vorgeschlagenen Aufspaltung des Konzerns auseinandersetzen. Zuvor hatte der US-Hedgefonds Third Point, welcher mehr als sechs Prozent an Sony hält, eine Ausgliederung der Unterhaltungssparte im Rahmen eines Strategie-Wechsels von dem Elektronikkonzern gefordert. Die Sony-Titel reagierten auf die Nachrichten mit einem deutlichen Kursgewinn von 5,87 Prozent und stiegen auf 2.290,0 Yen.

China Resources Power im Minus

Nachdem die Aktien von Tokyo Electric Power (Tepco) gestern noch einen deutlichen Kurssprung verbuchen konnten, gaben sie heute klare 9,57 Prozent nach und gingen auf 737,0 Yen aus dem Handel. Zuvor hatte das Unternehmen angekündigt keine Dividende zahlen zu wollen.

China Resources Power musste in Hongkong einen Kursverlust von 4,5 Prozent im Laufe des Handelstages hinnehmen und fielen auf 20,15 Hongkong Dollar.

Seven West Media fielen am Handelsplatz in Sydney um 7,89 Prozent auf 2,10 Australische Dollar, nachdem zuvor KKR & Co seinen Anteil an dem australischen Fernsehsender verkauft hat. (APA, 22.5.2013)

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