Italiens roter Pfeil fährt in die Gewinnzone

22. Mai 2013, 09:09
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Um zu wachsen, hat das Unternehmen milliardenschwere Anleihen angekündigt

Rom - Die italienischen Staatsbahnen (FS) verbuchten selbst im Krisenjahr 2012 ein starkes Gewinnwachstum. Der Nettogewinn stieg gegenüber dem Vorjahr um 33,7 Prozent auf 381 Mio. Euro. Das EBITDA kletterte um 7,6 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro. Zum fünften Jahr in Folge meldeten die Staatsbahnen einen Gewinn. Der Umsatz erreichte 7,5 Milliarden Euro.

FS-Chef Mauro Moretti betonte, dass das Unternehmen noch wachsen wolle. "Mit unserem Umsatz sind wir gegenüber den Deutschen Bahnen mit einem Umsatz von 38 Milliarden Euro und den französischen Bahnen mit 33 Milliarden Euro klein", erklärte Moretti. Die FS planen die Emission von Bonds im Wert von 1,5 Milliarden Euro, um ihr Wachstum zu finanzieren.

Die FS haben zuletzt begonnen, den neuen Superzug "Frecciarossa 1000" (Roter Pfeil) zu testen, der eine Geschwindigkeit von 400 Stundenkilometern erreichen kann. Er wird zum schnellsten Zug Europas aufrücken, der in Serie hergestellt wird, berichtete FS. (APA, 22.5.2013)

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    Auf dem Frecciarossa, dem roten Pfeil, liegen die Hoffnungen der Staatseisenbahner.

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