Werder an Peter Stöger interessiert

21. Mai 2013, 12:44
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Austria-Coach laut "kicker" favorisierter Schaaf-Nachfolger in Bremen - Stöger fühlt sich geehrt - Parits: "Würden ihn nicht hergeben, egal was sie zahlen"

Wien/Bremen - Für das deutsche Fußball-Fachmagazin "kicker" ist Peter Stöger der Favorit auf das Traineramt beim deutschen Traditionsclub Werder Bremen. Der Wiener fühlt sich höchst geehrt, dementierte aber am Dienstag. "Es hat keinen Kontakt gegeben. Keine SMS, keine Email, kein Fax und auch keinen Anruf. Es ist zum jetzigen Zeitpunkt fix nichts dran", erklärte Stöger.

Und Austrias Sport-Vorstand Thomas Parits stellte gleich für den Fall der Fälle klar: "Wir würden ihn nicht hergeben, egal was sie zahlen. Peter wird noch viele schöne Erfolge bei uns feiern." Stöger, bei der Austria bis 2014 unter Vertrag, erfüllt aber laut "kicker" viele Kriterien des Anforderungsprofils für den Nachfolger von Langzeittrainer Thomas Schaaf.

Stöger: "Schub für weitere Aufgaben"

Der 47-jährige Austria-Erfolgscoach zeigte sich geschmeichelt. "So etwas zu lesen, tut mir gut. Auch ich habe ein gewisses Ego, das bestätigt werden muss. So etwas gibt mir einen Schub für die weiteren Aufgaben." Stöger sieht die Spekulationen aber nicht nur als Bestätigung für seine Person. "Das ist eine Anerkennung für die ganze österreichische Liga, für den Verein Austria und die gesamte Mannschaft. Und es ist eine Bestätigung der guten Arbeit des Trainerteams. Wir fühlen uns geehrt, so im Rampenlicht zu stehen."

Mit dem Thema ernsthaft auseinandersetzen würde sich Stöger aber erst dann, wenn das Interesse des Arbeitgebers der Österreicher Zlatko Junuzovic, Sebastian Prödl, Richard Strebinger und Marko Arnautovic wirklich konkret vorhanden wäre. "Ich setze mich mit Dingen erst dann auseinander, wenn Handlungsbedarf ist", sagte Stöger.

Filbry: "Ein interessanter Mann"

Bremens Clubchef Klaus Filbry wird im "kicker" zum Thema Stöger zitiert: "Ein interessanter Mann." Den Bremern dürfte imponieren, wie Stöger mit den Austrianern Titelfavorit Red Bull Salzburg mit dem deutschen Sportdirektor Ralf Rangnick zugesetzt hat. "Ein Teamworker, ein akribischer Arbeiter, einer, der sich nicht scheut, mit jungen Leuten zu arbeiten, und einer, der eine Mannschaft formen kann", urteilte der "kicker" über Stögers Qualitäten. (APA, 21.5.2013)

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    Peter Stöger: "So etwas zu lesen, tut mir gut."

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