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Prozessorientierte Innovation

17. Juni 2013, 00:00
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Je größer ein Unternehmen, desto komplexer die Aufteilung und Bearbeitung von Aufträgen. Automatisierte Workflows können Abhilfe schaffen.

Auch wenn die Digitalisierung der Front Offices die Aufgabe der Stunde ist und in den letzten Jahrzehnten viel Energie in die Digitalisierung der internen Prozesse investiert wurde, gibt es im Backoffice noch immer Verbesserungsbedarf.

Christoph F. Strnadl von der Software GmbH Österreich nennt als Beispiel die Verteilung der Arbeitslast in Servicecentern: "Da haben wir vorsintflutartige Zustände. Beispielsweise werden den Mitarbeitern mancher Kredit-Backoffices die Aufträge heute noch per Mail, Telefon und Excel-Liste zugeteilt."

Überblick verlieren

Das kann ein Gruppenleiter mit einer Handvoll Mitarbeiter noch überblicken. Aber wenn es darum geht, Arbeitsaufträge für hundert Sachbearbeiter zu verteilen und zu kontrollieren, versagt der Mensch. Dann werden automatisierte Prozesse nötig. Sogenannte Workflow-Engines können vorausberechnen, wann zugeteilte Arbeitsaufträge erledigt sein werden und dementsprechend planen.

ERP-Systeme auch betroffen

Für Strnadl, Experte für softwaregestütztes Prozessmagament, ist auch der klassische ERP-Bereich betroffen: "Prozessoptimierung ist auch hier nötig. In einem ERP-System finden sich zwar viele Funktionen, aber kaum Ablaufsteuerung. Gute Unternehmen geben eine zweifache Antwort: Sie besitzen verantwortliche Prozessmanager und ein proaktives IT-System, das den Prozess treibt, Prozessmitarbeiter mit Aufgaben versorgt und Leistung misst." Für den Chief Software Architect der Software GmbH "nichts Magisches, nur konsequente Prozessorientierung bis hinunter in die IT."

Rückgrat des Unternehmens

Und damit ist Prozessautomatisierung auch eine Voraussetzung für zufriedene Kunden. Das gilt genauso für das zuverlässige Funktionieren der gesamten IT-Infrastruktur. Wenn dieses Rückgrat ausfällt, dann sind Unternehmen schlicht handlungsunfähig.

Angesichts der zunehmenden Komplexität von IT-Anwendungen und der steigenden Informationsdichte, steigt für viele Unternehmen die Herausforderung, ihre IT laufend zu warten und stets am letzten Stand zu halten. (ecaustria/cc)

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    foto: ecaustria
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