Größter Bär Österreichs trotz GPS-Halsband verschwunden

20. Mai 2013, 20:41
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Sender hat keinen Empfang, vermutlich bewegt sich "Herwig" derzeit in einem Funkloch

Klagenfurt - Er wiegt rund 250 Kilogramm und dürfte bereits über 20 Jahre alt sein: In der vergangenen Woche war es gelungen, den derzeit größten Bären in Österreich, den Kärntner Braunbären "Herwig", ein GPS-Halsband umzulegen, um seine Bewegungsdaten zu erfassen - trotzdem ist das Tier nun abgetaucht. Wie der ORF am Montag berichtete, hat der Sender bisher keine Daten übermittelt. Schuld daran ist der Umstand, dass die Daten über das Handynetz verschickt werden. Herwig treibt sich also offenbar in einem Funkloch herum.

Daten gehen nicht verloren

Die gute Nachricht ist, dass die Daten trotzdem nicht verloren gehen. Sie werden gespeichert und dann übermittelt, wenn der Sender wieder Empfang hat. Der Braunbär ist in der Nacht auf den vergangenen Donnerstag auf einer Alm nahe Hermagor in eine Falle getappt. Er wurde betäubt und mit dem Sender ausgestattet. Das Bärenmonitoring ist ein EU-Projekt und wird von Wissenschaftern der Universität Padua betreut, die die Daten an das Land Kärnten weiterleiten. (APA/red, derStandard.at, 20.05.2013)

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    Braunbären "Herwig" ist einer von sieben Bären, die derzeit in Kärnten leben. Mit rund 250 Kilogramm ist das über 20 Jahre alte Tier der größte Bär Österreichs. Wo er sich derzeit aufhält, ist allerdings ungewiss.

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