Der Song Contest wechselt über den Öresund

    19. Mai 2013, 18:44
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    Dänemarks Teilnehmerin Emmelie de Forest fährt mit "Only Teardrops" einen klaren Sieg ein

    Malmö/Wien - 44 Länder von Australien bis ans Nordkap haben am Samstagabend das Finale der größten Musikshow der Welt verfolgt und Dänemark zum letztlich erwarteten Sieger des 58. Eurovision Song Contests (ESC) gekürt. Bei der Liveshow in der knapp 12.000 Personen fassenden Malmö Arena in Schwedens südlicher Metropole setzte sich Emmelie de Forest mit "Only teardrops" gegen 25 Konkurrenten durch und kann nun ein Glasmikrofon als Trophäe mit nach Hause nehmen - beziehungsweise 2014 den ESC in ihrer Heimat verfolgen. In welcher Stadt der ESC dann stattfinden soll, werde erst in den kommenden Monaten entschieden, kündigten die dänischen Fernsehmacher noch am Samstag an.

    Österreichs Hoffnung Natalia Kelly war mit ihrem Song "Shine" hingegen bereits am Dienstag im 1. Halbfinale ausgeschieden - auf Platz 14 von 16, wie die Bekanntgabe der detaillierten Punkteergebnisse am Samstagabend zeigte. Umgekehrt wählten die Österreicher am Samstag den letztlich Zweitplatzierten Aserbaidschan zu ihrem 12-Punkte-Kandidaten.

    10 mal 12 für Aserbaidschan

    Insgesamt konnte sich Farid Mamedow aus Aserbaidschan mit seiner Schmachtnummer "Hold Me" über zehnmal 12 Punkte freuen, während auf das lange schon von den Wettbüros favorisierte Dänemark "nur" achtmal 12 Punkte entfielen. Dafür erhielt de Forest aus allen Ländern Punkte, mit Ausnahme San Marinos. Die Ukraine schaffte gerade noch den Sprung aufs Treppchen und verwies damit Norwegen, Russland, Griechenland und Italien auf die Plätze.

    Eine Enttäuschung stand Deutschland ins Hause, nachdem die eigentlich unter den Top-10 gesehene Gruppe Cascada mit der Disconummer "Glorious" lediglich auf dem 21. von 26 Plätzen zum Liegen kam. Auch Großbritanniens 80er-Jahre-Ikone Bonnie Tyler kam mit "Believe in me" nicht über den 19. Platz hinaus. (APA, 19.5.2013)

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      Emmelie de Forest mit ihrer Trophäe.

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