Die Web-Adresse vor der Postadresse

20. Mai 2013, 16:50
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Für höherpreisige Projekte werden immer öfter eigene Verkaufs-Websites ins Netz gestellt

Wo und wie lassen sich im Netz gewerbliche Bauprojekte in Wien finden, die gerade im Verkauf sind? Eine Übersicht findet man beispielsweise auf der Website stadt-wien.at (die nichts mit der Stadt Wien zu tun hat, sondern einem privaten Verein gehört). Diese Übersicht erhebt freilich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, und sie ist auch nicht ganz auf dem allerletzten Stand.

Diesbezüglich auf der sicheren Seite ist man mit den Annoncen auf den wichtigsten Immobilien-Plattformen - selbstredend  auch hier auf derStandard.at/Immobilien. Dabei lässt es sich auch gezielt nach Bezirken, Wohnungsgrößen, Ausstattungsmerkmalen und Preisen suchen, und die Kontaktmöglichkeiten zu den Anbietern sind ohnehin quasi Sinn der Sache.

Immer öfter werden aber auch eigene Websites für einzelne Projekte ins Netz gestellt - naturgemäß vor allem bei höherpreisigen Bauvorhaben, und häufig mit der Post-Adresse als URL. Manche dieser Auftritte, wie jener der "Park Residences" der BAI oder der "Gallitzinstraße 93" von Raiffeisen-Leasing, enthalten neben ansprechenden Computer-Renderings auch sehr detaillierte Angaben über die einzelnen Wohnungen, auch was die (mitunter sehr hohen) Preise betrifft.

Andere Websites sind da im übertragenen Sinne mitunter etwas sparsamer gestaltet: Auf der Online-Präsentation des "Flair Green Village Mauerbach" von der Flair Bauträger Gmbh oder jener des Projekts "Schillerplatz 4" von Seeste gibt es zwar Detail-Infos über Lage, Infrastruktur und Ausstattung, der Preis wird aber nur ungefähr bzw. gar nicht angegeben.

Grundrisspläne der Wohnungen gehören sowieso zum erwartbaren Standard solcher Projektwebsites, manchmal sind aber auch "virtuelle Rundgänge" durch die noch gar nicht gebauten Wohnungen möglich – etwa auf der Website des Projekts "P64", das die Wohne Schöner Gmbh im 20. Bezirk realisiert.

Und wem das alles zu virtuell ist, der kann sich freilich auch ganz auf die altmodische Art und Weise auf die Suche begeben - per Spaziergang durch die verschiedenen Grätzeln der Stadt. Wo etwas zu kaufen (oder auch mieten) ist, wird das meist auf großen Transparenten verlautbart. (red, derStandard.at, 20.5.2013)

  • Die "Page" vom potenziellen neuen "Home": "Schillerplatz 4" von Seeste ...
    screenshot: derstandard.at

    Die "Page" vom potenziellen neuen "Home": "Schillerplatz 4" von Seeste ...

  • ... und "Park-Residences" von BAI.
    screenshot: derstandard.at

    ... und "Park-Residences" von BAI.

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