Hacker-Angriffe auf US-Banken gefährlicher als bisher bekannt

    18. Mai 2013, 15:24
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    US-Politiker machen Iran verantwortlich

    Die wiederholten Hacker-Angriffe auf Webseiten großer US-Banken waren nach Angaben von US-Sicherheitsbehörden schwerwiegender als bisher bekannt. "Große und wichtige Teile der Infrastruktur bei den Banken und in der Telekommunikation wurden in einem gefährlichen Ausmaß belastet", sagte Mike Rogers, Vorsitzender des parlamentarischen Geheimdienst-Ausschusses, auf einer Reuters-Sicherheitskonferenz in Washington.

    US-Banken wie JPMorgan, Bank of America und Citigroup sowie die Notenbank Fed waren in den vergangenen Monaten wiederholt im Visier von Hackern. Dabei wurden teilweise nahezu zeitgleich Seiten von mehr als einem Dutzend Geldhäusern mit Daten überflutet und stürzten daraufhin ab. US-Politiker machen dafür den Iran verantwortlich, der ihren Angaben zufolge damit seine zunehmende Stärke im virtuellen Raum unter Beweis stellt. Der Iran hatte eine Beteiligung an den Attacken zurückgewiesen. Die US-Banken haben sich zu den Auswirkungen bisher zurückhaltend geäußert.

    Bei den Attacken griffen Tausende Computer zeitgleich auf eine Webseite zu. Die Anschlüsse wurden überlastet und konnten ihrem eigentlichen Zweck nicht mehr erfüllen. Bei den Angriffen wurde aber nichts zerstört, auch keine Daten. Die US-Behörden sorgen sich aber, weil die Angreifer den Angaben zufolge mit einer immer ausgefeilteren Technik vorgingen. Zudem wird nicht ausgeschlossen, dass sie Lehren aus ihren Attacken ziehen, indem sie verfolgen, mit welchen Sicherheitsmaßnahmen die Banken reagieren. (APA, 18.05. 2013)

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