Gewerkschaft: Regierung soll Vorschlag für Lehrer-Dienstrecht zurückziehen

17. Mai 2013, 15:03
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Gewerkschafter Rainer fordert Lösung der Fragen zu Arbeitsbelastung und Unterstützungspersonal

Wien - Die Lehrergewerkschaft hat erneut den Vorschlag der Regierung für das neue Lehrerdienstrecht kritisiert. Sie reagiert damit auf den jüngsten Frontalangriff von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) gegen GÖD-Chef Fritz Neugebauer wegen der seit über einem Jahr andauernden Verhandlungen zur Reform des Lehrerdienstrechts. Der Vertreter der Lehrer an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS), Jürgen Rainer (FCG), kritisierte in einer Aussendung die Verhandlungsführung der Regierungsseite. Er erklärte die im Mai 2012 vorgelegte Gesetzesvorlage für "dermaßen mangelhaft, dass es besser wäre, diese zurückzuziehen, bis die grundlegenden Fragen Arbeitsbelastung und Unterstützungspersonal außer Streit gestellt werden können".

Den Lehrervertretern sei bereits vor einem Jahr versprochen worden, das von ihnen geforderte Supportpersonal in den Gesetzesentwurf einzuarbeiten, beschwerte sich Rainer. Vorgelegt sei dies aber noch immer nicht worden. In der kommenden Verhandlungsrunde will man sich diesem Thema erstmals intensiver widmen. (APA, 17.5.2013)

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