"ADHS ist Folge professioneller Vernachlässigung"

Interview |
  • Im März demonstrierten Schülerinnen und Schüler in Stuttgart gegen den allgemeinen Zeitmangel. Sie hatten sich anlässlich der Uraufführung der Kinderoper "Momo" in der Schule mit den Themen Zeitknappheit, Stress und Burnout befasst.
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    Im März demonstrierten Schülerinnen und Schüler in Stuttgart gegen den allgemeinen Zeitmangel. Sie hatten sich anlässlich der Uraufführung der Kinderoper "Momo" in der Schule mit den Themen Zeitknappheit, Stress und Burnout befasst.

  • Familientherapeut, Autor und derStandard.at-Kolumnist Jesper Juul.
 
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    Familientherapeut, Autor und derStandard.at-Kolumnist Jesper Juul.

     

Die Diagnose ADHS ist bei Kindern rasch zur Hand. Hinter der Krankheit steckt auch ein gesellschaftliches Problem, sagt der dänische Familientherapeut Jesper Juul

Kinder und Jugendliche reagieren schnell mit Symptomen auf krank machenden Druck - bei ihren Eltern dauert das länger. Jesper Juul findet das schade. Der dänische Familientherapeut, Bestsellerautor und derStandard.at-Kolumnist ist überzeugt, dass ein Lebensstil, der Kinder permanent ablenkt und bespaßt, sie letztlich krank macht. Kinder bräuchten nämlich viel unstrukturierte Zeit, um Selbstständigkeit, Kreativität und den Kontakt zu den eigenen Bedürfnissen zu lernen. Das schütze auch vor der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS).

derStandard.at: ADHS ist heute die am häufigsten diagnostizierte Verhaltensstörung bei Kindern und Jugendlichen. Die Betroffenen sind innerlich und äußerlich unruhig, unaufmerksam und können sich schlecht konzentrieren. Glauben Sie wirklich, dass hier etwas aufgebauscht wird?

Juul: Es gibt die Diagnose zweifellos - und es hat sie vor 100 Jahren gegeben. Heute wird sie aber verwendet, um von einem Konflikt abzulenken: dass nämlich die Eltern oft nicht wissen, wie sie mit ihren Kindern umgehen sollen. ADHS ist in vielen Fällen die Folge professioneller Vernachlässigung. Die Ärzte spielen leider oft mit. Die dänischen Kinderpsychiater haben sogar zugegeben, dass sie 40 bis 45 Prozent der Fälle von kindlichem ADHS falsch diagnostizieren.

derStandard.at: Kann man sagen, dass der zeitliche oder ökonomische Druck, den viele Eltern erleben, ADHS bei ihren Kindern verursacht?

Juul: Dieser Druck spielt eine wichtige Rolle, denn ADHS ist ein Lebensstilsymptom. Kinder werden heute gezwungen, den Lebensstil ihrer Eltern nachzumachen - obwohl die Eltern merken, dass sie selbst unglücklich sind. Vor 30 Jahren hatte unsere Gesellschaft noch mehr Zeit und Raum für Kinder. Wir haben den Kindern in den letzten Jahren dann rund zwölf Stunden Freizeit pro Woche weggenommen. Mit Freizeit meine ich wirklich freie Zeit, die nicht mit Aktivitäten verplant ist.

derStandard.at: Wie schaffen es Eltern, den Druck, dem sie ausgesetzt sind, nicht an ihre Kinder durchzureichen?

Juul: Ich werde sehr oft gebeten, in meinen Vorträgen etwas zur sogenannten Work-Life-Balance zu sagen. Wenn ich das mache, dauert es zwei Minuten, und keiner will es hören: Die Erwachsenen stehen heute vor einer existenziellen Frage, die im Prinzip einfach ist. Sie lautet: Will ich so ein Leben führen? Will ich gestresst sein, keinen Sex mehr haben und dass dieses System nur deshalb funktioniert, weil wir so gut organisiert sind? Das muss sich ein erwachsener Mensch nämlich fragen. Wenn er zum Ergebnis kommt, dass er so leben will, dann hat das eben seinen Preis. Leider auch für die Kinder. Wir sehen heute, dass die Menschen, die so leben, sich nach acht, neun Jahren trennen, weil sie das Tempo nicht aushalten.

derStandard.at: Nehmen wir die Eltern, die mit ihren Smartphones in der Hand am Spielplatz sitzen oder ihre Kinder im Laufschritt durch die Stadt schleifen. Lässt sich das wirklich nur mit der allgemeinen Beschleunigung erklären? Geht es da nicht auch um den Stellenwert, den Kinder in einer Gesellschaft haben?

Juul: Ein wesentlicher Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen ist, dass Erwachsene teilweise in der Zukunft leben können. Sie können sagen: Jetzt arbeite ich zwei Jahre lang wie wahnsinnig, dann können wir uns das Haus, das Auto, was auch immer leisten. Kinder können das nicht sagen, die leben im Hier und Jetzt. Deshalb entwickeln sie sehr schnell Symptome, die zeigen, dass unser Lebensstil nicht passt. Sie fangen an, Nein zu sagen und trotzig zu werden. Kinder machen also genau das, was die Erwachsenen eigentlich tun sollten. Die klassischen Stresssymptome wie Bluthochdruck, Burn-out, Beziehungskrise - das kommt bei Erwachsenen meist zeitverzögert.

derStandard.at: Wenn beide Elternteile Geld verdienen, mehrere Jobs haben müssen und ökonomisch unter Druck sind, ist es für sie schwierig, mit ihren Kindern gelassen unverplante Zeit zu verbringen. Welche Aufgabe hat der Staat, den Druck von den Kindern zu nehmen?

Juul: Eine große. In Dänemark und Schweden gibt es sogenannte Waldkindergärten. Die waren früher eine Notlösung in skandinavischen Großstädten, weil es dort keine Gebäude für Kindergärten gab. Man sagte: Wir holen die Kinder in der Stadt ab und bringen sie in den Kindergarten im Wald. Sie sind dort den ganzen Tag im Freien, ohne Lärm und ohne Staub. Diese Einrichtungen gibt es seit 30 Jahren, und sie sind gut erforscht. Es zeigt sich eindeutig: Den Kindern dort geht es viel besser als anderen Kindern. Sie sind kreativer, weniger krank, weniger gestresst - und sie haben seltener ADHS.

derStandard.at: Warum ist das so?

Juul: Weil sie in der Natur viel Raum haben, den sie selbst strukturieren müssen. Sie haben dort erwachsenenfreie Zonen. Das brauchen Kinder. Es gibt nicht einmal einen Zaun um das Gelände des Kindergartens. Die Kinder wissen aber genau, wie weit sie gehen können und was sie nicht dürfen. Sie werden dort nicht übermäßig befürsorgt, sondern sind sehr selbstständig. Das macht sie stärker.

derStandard.at: In Ihrem Buch "Miteinander" beschreiben Sie Kinder, die permanent "außer sich" sind, weil sie ständig bespielt und in Aktivitäten gezwungen werden. Sie sagen, dass diese Kinder den Weg zu sich selbst nicht mehr finden.

Juul: Für diese Kinder ist es unheimlich schwierig, Empathie zu entwickeln, alleine zu spielen oder sich selbst zu beschäftigen, weil sie es gewohnt sind, dauern abgelenkt zu werden. Sie verlieren den Kontakt zu ihren Wünschen und Bedürfnissen. Deshalb empfehle ich Eltern, ihren Kindern möglichst viel unstrukturierte Zeit zu ermöglichen und sie nicht ständig in durchgeplante Tagesabläufe einzuspannen. Eltern sollten sich Zeit für die Kinder nehmen, ohne diese Zeit ständig mit Aktivitäten zu füllen. Das ist sehr wichtig.

derStandard.at: Warum fällt es vielen Eltern so schwer, sich ohne konkretes Ziel mit ihren Kindern zu beschäftigen? Haben wir das ablenkungsfreie Nichtstun verlernt?

Juul: Weil viele Eltern Erzieher und Pädagoginnen zum Vorbild haben. Sie fühlen sich verpflichtet, die Kinder ständig anzuregen und dauernd etwas zu unternehmen. Das macht die Kinder krank. Es muss einen für das Kind deutlich spürbaren Unterschied geben zwischen Kindergarten oder Schule und der Familie. Erwachsene sollten natürlich so viel wie möglich für die Kinder da sein, aber sie sollten nicht ständig mit den Kindern spielen. Die Eltern sollen ihr Erwachsenenleben leben. Denn die Kinder können ja nur zu Hause lernen, wie man erwachsen ist. Wenn sie ihre Eltern aber immer nur als Spielonkel und Spieltanten erleben, dann lernen sie nichts über das Erwachsensein. (Lisa Mayr, derStandard.at, 19.5.2013)

Jesper Juul, geboren 1948 in Dänemark, ist Lehrer, Gruppen- und Familientherapeut, Konfliktberater und Buchautor. Er studierte Geschichte, Religionspädagogik und europäische Geistesgeschichte. Statt die Lehrerlaufbahn einzuschlagen, nahm er eine Stelle als Heimerzieher und später als Sozialarbeiter an und ließ sich zum Familientherapeuten ausbilden. Er ist Begründer des Family Lab.

Auf derStandard.at/familie beantwortet Jesper Juul alle zwei Wochen Fragen zu Erziehung, Partnerschaft und Familienleben.

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Ich bekenne mich schuldig!

ich als Mutter bin also schuld, dass mein Kind ADHS hat??!!! Weil ich als Teen ein Trauma erlebt habe und mein Kind eigentlich ein Zwilling ist, dessen Bruder oder Schwester noch in der Schwangerschaft verstarb, er per Kaiserschnitt und 4 Wochen zu zeitig geboren wurde, erklärt also den Zustand des ADHS????
Dann dürfte ja die ältere Generation durch Kriegszeiten auch alle ADHS haben!!!!

Amateurhafte Vernachlaessigung...

ist demnach nicht die Ursache

Jesper Juul for ever!

Danke - und zwei Ergänzungen:
1. Waldkindergärten ins Österreich: http://www.waldpaedagogik.at/waldkinde... erten.html

2. Bei stark wachsendem ökonomischen Druck auf den Mittelstand und dem schwindenden Vertrauen darauf, dass das Bildungssystem den Nachwuchs ausrechend darauf vorbereitet, kippt man (mich eingeschlossen) sehr leicht in die fördernfördernfördern-Falle, während das eigene Erwerbsarbeitsumfeld ja auch nicht gerade kuscheliger und der Arbeitsplatz nicht sicherer wird. Trotzdem ganz cool sich und den Kindern Freiräume zu nehmen/zu lassen ist in meinen Augen heute die wahre Erziehungsherausforderung.

Jesper Juul hat keine Ahnung von der wirklichen Ursache

Seine gut gemeinten aber nicht umsetzbaren Anleitungen nutzen den Betroffenen nicht, weil die noch mehr vergebliche Versuche starten, ihre Kinder "richtig" zu behandeln.

Nur die Eltern der Kinder, die eh kein ADHS haben, sonnen sich mit seinen Anleitungen: wir machen alles richtig und die anderen betroffenen Eltern sind "einfach zu blöd dazu, ihre Kinder in den Waldkindergarten zu schicken."
Das ist leider die Folge von seinem Interview. Wenn er bei der Ursache von ADHS daneben liegt, hilft er betroffenen Eltern gar nicht weiter. Wie sollen sie seinen Anleitungen auch noch folgen können wenn die Ursache für die Hyperaktivität der Kinder im Symbiosetrauma liegt, das eine Folge des eigenen unbewussten Traumas der Eltern ist???

gut gemeint aber....

Ein stressvoller Lebensstill der Eltern ist nicht die Ursache für ADHS in Kindern sondern führt zur Verstärkung des bereits vorhandenen Symptoms. Es ist nun mal so dass auch ein Kind sich spätestens im Schulalter an den geregelten Tageszeiten anpassen und gewöhnen soll und das ist unvermeidlich: 8h bereits in der Klasse sitzen, 7h den Bus zur Schule erwischen, 14h beim Sportfest sein..etc und wenn die Eltern dabei bißchen Dampf rauslassen, ist nicht wegen ihres eigenen Terminplans sondern des Kindes selbst! Trotzdem reagieren Kinder unterschiedlich darauf auch wenn sie dem gleichen Alltagsdruck ausgesetzt sind. Ein bereits traumatisiertes Kind kann den Druck bspl. nur durch seine Zappelei entgegentreten, geschweige denn ihn zu verarbeiten!

da bin ich beruflich bedingt anderer Meinung

Man kann sehr wohl Unterschiede bemerken, beobachtet man manche sogenannten "ADHS- Kinder" merkt man zumindestens bei 40- 50 Prozent, dass die Kinder es A) gewohnt sind "bespaßt" zu werden, sprich sich nicht mehr selbst etwas suchen müssen, B) oft beim nichtentsprechen deren Wünschen dann sogenannte "ADHS- Züge" wie herumlaufen, springen, unruhig sein, hektisch, emotional... auftreten
C) oft schreien dann diese Eltern: "Mein Kind hat ADHS", in Wirklichkeit hat es einen Nintendo, ein Galaxy ... Fernseher im Kinderzimmer, im Wohnzimmer natürlich auch, Computer darf auch nicht fehlen, das tägliche Red Bull gibt es zum Frühstück und Natur kennen die Kinder wenn dann nur durch durch die Tv- Sendung Galileo...
Natürlich hat das Kind dann ADHS...

Beispiel!

habe neulich mein 7jähriges Kind zu seinem 6-jähren Freund gebracht um zu spielen, seine Mama ruft mich nach 4 Stunden an, dass es meinem Kind nicht gut geht! Ich hole ihn ab, er fängt an zu kotzen, hat Bauch- und Kopfschmerzen und hat dabei rote Glutschaugen. Ich frage ihn, was sie so beim Freund gemacht haben, er antwortet, alle 4 Stunden "pausenlos" auf Wii Lego-Starwars gespielt!! Ich frage, waren die Eltern denn nicht zu Hause? Er sagte ja, sein Papa saß sogar daneben an seinem Computer alle 4 Stunden lang! Und sie sind bitte schön beide Elternteile ausgebildete Leute, zumindest auf dem Papier!!

hier könnte ich zwei mal auf pluszeichen klicken, wenn ichs könnte! :)

Ob es ADHS als klinisches Krankheitsbild gibt, steht ja nicht zur Debatte, sondern wieso dieses so oft und so oft falsch diagnostiziert wird.

Übrigens glaube ich, dass auch da Ruhe und Wald unterstützend sein können (aber ich sage nicht, dass das alle Therapien ersetzt!!!)

Bei Symbiose- und sonstigen Traumata kenne ich mich ein wenig aus und da weiß ich, dass es definitiv so ist.

Baldige Besserung, alles Gute!

PS: EIgentlich kommt im Artikel ja schon raus, dass das vermeintliche ADHS (Hyperaktivität) der Kinder eine Reaktion auf das gestresste Leben der ELtern ist. Das passt auch zu Ihrer Symbiosetraumathese. In beiden Fällen müssen die Eltern bei sich selbst ansetzen - selbst ruhiger werden bzw. sich ihrem Trauma stellen

Die Symbiosetraumatheorie ist von Franz Ruppert

Nachzulesen im Buch SYMBIOSE UND AUTONOMIE

Und es kommt meist MEHRGENARATIONAL!

D.h. Die Traumagefühle sind die stärksten Gefühle, an die ein Neugeborenes andockt und so werden sie weitergegeben. Die Folge von Trauma ist die Spaltung der Psyche, sonst würde ich das Trauma, dass ich abgetrieben werden soll z.B. nicht überleben. Durch die Spaltung bleibt das Trauma unbewusst, und wirkt wie ein Druckkochtopf, der explodiert, wenn der Druck zu groß wird, d.h. getriggert wird durch "hyperaktive"
Kinder, die ihre eigene Todesangst nicht aushalten, weil die Mutter emotional und körperlich nicht erreichbar ist. So verstehe ich das. Der Ausweg: Traumatherapie der Eltern!
Ich habe beste Erfahrung damit bei Prof. Dr. Franz Ruppert u. s. Team

2. teil an kritikos

Rückzug zb oder extreme Vertraeumtheit uvm.
Umgekehrt gibt es neben symbiosetraumata vermutlich auch andere Auslöser für hyperaktivitat.

Danke für den Hinweis auf die Arbeit von c. Freund. Ich finde Peter levine sehr empfehlenswert zum Thema Trauma, zb oder"verwundete kinderseelen heilen"

Ja, ich kenne diese These und denke, da ist viel Wahres dran. Systematische Familienaufstellungen sind ein Weg, solchen dramatischen Zusammenhängen auf die Spur zu kommen. Denn die Wurzeln liegen, wie Sie richtig schreiben, oft im Verborgenen; wie Die schreiben kann sich ein Trauma über Generationen vererben.

Aber hyperaktivitat ist nur eine von vielen möglichen Reaktionen, es gibt auch andere - Rückzug zbv

Seit wann ist es anstrengender mit Kindern unstrukturierte Zeit zu verbringen als strukturierte ?

Es gibt Eltern die bringen ihr Kind wöchentlich in die Musikschule, zum Sportverein und was weiß ich noch alles. Meine Eltern haben sich zurückgelehnt, uns in den Garten geschickt oder in den Wasserauffanggraben hinter dem Haus, und fertig war die Sache.

Ja, wir haben dabei nichts direktes gelernt (außer natürlich Kreativität, Selbstverantwortung und so unwichtige Sachen), aber es war wundervoll für uns. und meine Eltern hatten sicher weniger Arbeit als wenn sie uns ständig von einem Kurs zum nächsten bringen hätten müssen.

Ja, weil Sie es als Kinder nie verlernt hatten (das mit der Kreativität und der Selbstveratwortung und so) und es Ihnen daher vermutlich nur höchst selten eingefallen wäre, Ihre Eltern mit "mir ist soooo faaaaad!" zu nerven. Und Ihre Eltern waren stark genug, Ihnen zuzugestehen, dass Ihre autonome Kinderwelt (zumindest nachmittageweise) spannender ist als sie selbst. Klingt nach einer guten Kindheit.

ADHS oder Energie Drink

..habe neulich einen 10-12 jährigen Burschen beobachtet als er sich zum Frühstück eine Wurstsemmel und 4 Dosen Energie-Drink gekauft hat.
- die Schulpsychologin attestiert dann ADHS:-(
- Die Pharmaindustrie hat ja genügend Mittelchen zur Hand

ja bitte. als ich in meidling wohnte habe ich regelmäßig gesehn wie kinder mit 4,5,6, jahren energy drinks bekamen, bei einer familie - alle mehr breit als hoch - fand ichs besonderst schlimm - ich habs öfter gsehn beim softdrink/energy drink einkauf - und der kleene 3 jährige der ned gscheit in den einkaufswagen passt bekommt ein energy drink. wieso? er will ihn ja. o.O

kinder, die 2 l Cola trinken und dann... Oh Wunder .... In der Nacht nicht schlafen können... Alleine der Zucker...

Fortsetzung: Ursache von ADHS

Die Mütter wiederum begegnen in der hyperaktiven Symptomatik ihrer Kinder ihren eigenen abgespaltenen Traumagefühlen. Diese versuchen sie nun stellvertretend bei ihrem Kind unter Kontrolle zu bringen. Daraus entsteht ein aussichtloser Kampf zwischen Mutter und Kind.

Im Workshop soll anhand von Aufstellungen gezeigt werden, wie mehr Klarheit in Bezug auf die Ursachen der kindlichen Hyperaktivität gewonnen und wie der Teufelskreis Trauma-Stress-Trauma-Stress unterbrochen werden kann.
Ende

Der Text stammt vom Kongress Gesunde Autonomie von 2012
der Referentin
Christina Freund
Diplom Sozialpädagogin

Ursache von ADHS

Hyperaktivität ist eine der häufigsten Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen. Sie weist auf eine umfassende körperliche, emotionale und geistige Unruhe hin. Die Verordnung von Medikamenten kann die Betroffenen höchstens kurzfristig ruhigstellen, sie aber nicht wirklich beruhigen.

Dagegen wird aus dem Ansatz des Symbiosetraumas verstehbar, dass Kinder auf die Traumata ihrer Eltern beunruhigt reagieren. Sie geraten durch deren körperliche und emotionale Abwesenheit in Todesangst. Sie verstricken sich durch ihre Bemühungen um Kontakt immer tiefer vor allem mit den Traumagefühlen ihrer Mütter. Die Mütter wiederum begegnen in der hyperaktiven Symptomatik ihrer Kinder ihren eigenen abgespaltenen Traumagefühlen. Diese versuchen sie nu

BITTE

hören Sie auf, das Forum mit Ihrem Spam zu füllen...

Ich mache das gerne

Hier wird soviel Unwissen und Unfug verbreitet zu einem so ernsten Thema, dass ich gerne "spam" verschicke, um zu verbreiten, wie ohne Ritalin eine echte Heilung und Beseitigung der Ursache möglich ist.

Die Ursache von ADHS liegt im sogenannten Symbiosetrauma. Wahrscheinlich sind alle  Erkrankungen Symptome und Spätfolgen von Trauma, weil sie durch Auflösung des Traumas verschwinden. Die Ursache erkennen, ist der erste Schritt zur Heilung.

Störungen haben Vorrang

ADHS-Kinder fallen meist auf weil sie stören. Man sollte dem Warum auf den Grund gehen statt ihnen Ritalin zu geben. Heute Kind zu sein ist oft nicht leicht.
Am Nachmittag in den Park zu gehen und Freunde zu treffen, sich auszutoben wird durch Hort oder Computer ersetzt. In unserer materialistischen Gesellschaft ist leider was nichts kostet nichts wert. Zeit ist Geld. Zeit für Kinder haben wir keine mehr, die brauchen wir fürs Geldverdienen. Für das 2. Auto etc.

Ursache

Hyperaktivität weist auf eine umfassende körperliche, emotionale und geistige Kindern und Jugendlichen hin. Medikamente können die Betroffenen höchstens kurzfristig ruhigstellen, sie aber nicht wirklich beruhigen. Dagegen wird aus dem Ansatz des Symbiosetraumas (prof. Franz Ruppert) verstehbar, dass Kinder auf die Traumata ihrer Eltern beunruhigt reagieren. Sie geraten durch deren körperliche und emotionale Abwesenheit in Todesangst. Sie verstricken sich durch ihre Bemühungen um Kontakt immer tiefer vor allem mit den Traumagefühlen ihrer Mütter. Die Mütter wiederum begegnen in der hyperaktiven Symptomatik ihrer Kinder ihren eigenen abgespaltenen Traumagefühlen. Diese versuchen sie nun stellvertretend bei ihrem Kind unter Kontrolle zu bringen.

Hallo Standard - die letzten 2 Links zu den weiteren Artikeln funktionieren nicht!

schon komisch

ADHS gibts nur in gewissen Staaten. USA, Deutschland, Oesterreich .... In anderen Laendern, zaehlt ADHS nicht als neurologische Stoerung, die mit Medikamenten weggebombt wird. Nein, da wird die gesamte Familie zur Therapie geschickt, um den eigentlichen Verursacher zu entfernen. Aber igitt, da muesste man ja ZEIT in seine Familie und Kinder investieren, dann lieber her mit den Ritalinkapseln!

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