Airlines im Kampf um den Passagier

Ansichtssache28. Mai 2013, 10:31
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Die Konkurrenz und der Preisdruck am Himmel sind groß, Fliegen gehört schon lange nicht mehr zu jenen Reiseformen, bei denen sich die Passagiere besonders wohl führen. Enge Sitze, Stress am Flughafen, lange Wartezeiten und Massentransporte haben dem Fliegen die Exklusivität genommen, Passagiere sind Nummern ohne Persönlichkeit geworden.

Ein Flugzeug, ein Sitz und ein lauwarmes Bordessen locken niemanden mehr in die Kabine, viele Menschen sind immun geworden gegen herkömmliche Werbung. Kaum ein Unternehmen kann in der heutigen Internet- und Social Media-Zeit darauf verzichten, auf die Menschen zuzugehen und sie einzubeziehen. Das Feedback auf die Qualität einer Leistung und auch auf die Werbung für ein Produkt kommt heute direkt über Kanäle wie Facebook, Twitter oder Youtube und trägt ganz wesentlich zum Image einer Airline bei.

SimplyFlying und Airlinetrends.com haben untersucht, wie Airlines in Zeiten von Social Media versuchen, Passagiere für sich gewinnen. Wir stellen einige der neuen Möglichkeiten vor, die sich den Fluglinien anbieten, um im Bewusstsein der Gäste zu bleiben. (red, derStandard.at, 28.5.2013)

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foto: austrian airlines

Der erfahrene Passagier

Um Passagiere zu erreichen, die jegliche Art herkömmlicher Werbung konsequent ignorieren, müssen sich Airlines etwas Besonderes einfallen lassen: Flashmobs, Konzerte oder eine Modenschau an Bord oder Geschenke für Passagiere sind Möglichkeiten, wie Fluglinien versuchen, sich ins Bewusstsein der Passagiere zu rufen. So hat beispielsweise Austrian Airlines 2011 mit einem "Food Truck" in Manhattan auf sich aufmerksam gemacht, aus dem kostenlos Schnitzel und Kaffee serviert wurden.

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