"Glass"-Hack: Google zeigt Ubuntu-Installation vor

17. Mai 2013, 07:08
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Facebook, Twitter und Tumblr-Apps veröffentlicht - Neues, natives Glass Development Kit angekündigt

Google Glass mag nicht Teil der Eröffnungskeynote der Google I/O 2013 gewesen sein, das bedeutet aber nicht, dass die Datenbrillen bei der Entwicklungskonferenz keine sonderliche Rolle spielen. Ganz im Gegenteil: Tag 2 der I/O nutzte Google um mehrere Ankündigungen vorzunehmen, und den EntwicklerInnen den einen oder anderen Trick zu verraten.

Hacking Glass

So erfüllte die vielversprechend benannte Session "Voiding Your Warranty: Hacking Glass" vor vollem Haus alle Erwartungen. Zwei Google-MitarbeiterInnen demonstrierten, wie sich die Software der "Explorer Edition" nach Belieben verändern lässt. Mit klassischen Android-Tools wie adb wurde das Gerät zunächst entsperrt und dann "gerootet". Ist diese Hürde einmal genommen, kann mit der Glass-Hardware nach Belieben verfahren werden, was auch umgehend mit der Installation von Ubuntu 12.04 belegt wurde.

GDK

Nur wenige Stunden zuvor hatte Glass Developer Advocate Timothy Jordan ebenfalls gute Nachrichten für die EntwicklerInnen: Schon bald soll es mit dem Glass Developer Kit (GDK) ein natives Entwicklungsframework geben, mit dem sich einige Dinge machen lassen, die mit dem Mirror API nicht möglich sind. Konkret erwähnt Jordan dabei den Zugang zur Location-APIs und Offline-Aufgaben.

Neue Apps

Darüber hinaus hatte Google aber auch noch neue Apps für Glass zu bieten. So gibt es nun eigene Glass-Apps für Facebook, Twitter und Tumblr. Auch Evernote und CNN gesellen sich zu den vorhandenen Apps von Path und der New York Times. (apo, derStandard.at, 16.05.13)

  • Zwar nur über den Terminal zu sehen, aber das ist tatsächlich Ubuntu auf Google Glass.
    grafik: google

    Zwar nur über den Terminal zu sehen, aber das ist tatsächlich Ubuntu auf Google Glass.

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