Hofer blieb Razzia der Kartellbehörde erspart

16. Mai 2013, 16:23
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Wien - Die Wettbewerbshüter haben dem drittgrößten heimischen Lebensmittelhändler Hofer im Zusammenhang mit Preisabsprachen bisher noch keinen Besuch abgestattet. Bei ihrer Untersuchung des Lebensmittelhandels hat die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) bis dato den Handelskonzern Rewe (u.a. Billa, Merkur) wegen Preisabstimmungen mit Lieferanten zu einer Kartellstrafe in der Höhe von 20,8 Mio. Euro verdonnert und ermittelt noch gegen Mitbewerber Spar. "Bei Hofer hat kein Besuch der Bundeswettbewerbsbehörde stattgefunden", teilte der Lebensmittel-Diskonter auf Anfrage mit.

Weitere Ermittlungen und Verfahren gegen andere Firmen im Rahmen der Rewe-Kartellstrafe sind laut BWB noch anhängig. Rewe, Spar und Hofer kommen in Österreich zusammen auf einen Marktanteil von knapp über 80 Prozent. (APA, 16.5.2013)

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