Die Wirkung der Frühlingskräuter

15. Mai 2013, 17:37
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In Frühling sprießen heilsame Kräuter, die sich auch gut für die Zubereitung als Tee eignen

Regensburg - Der deutsche Online-Reportagedienst obx empfiehlt Kräutertee aus frischen, statt den üblichen getrockneten Blättern zuzubereiten. Dabei sollten die frisch gepflückten Blätter der Frühlingskräuter gewaschen und klein geschnitten werden. In der Regel ist es ausreichend, einen gehäuften Teelöffel der zerkleinerten Kräuter mit einer Tasse kochendem Wasser zu übergießen und nicht länger als zwei Minuten ziehen zu lassen. Von einer Verwendung wilder Kräuter wie Löwenzahn und Brennnesseln, die in der Nähe von Straßen oder Industrieanlagen wachsen, wird abgeraten.

Kleines Kräuter-ABC

Brennnesselblätter lindern rheumatische Schmerzen, regen den Stoffwechsel an, wirken harntreibend und reinigen das Blut. Auch Gichtschmerzen können damit gelindert werden. Für eine Kur zur allgemeinen Kräftigung, zur Entgiftung und Entschlackung des Organismus sollte drei Wochen lang dreimal täglich eine Tasse Brennnesseltee getrunken werden.

Löwenzahn aktiviert Leber und Galle, regt die Produktion von Magensäften an und bringt die Verdauung in Schwung.

Die ätherischen Öle der Melissenblätter lösen Magenkrämpfe, wirken harmonisierend auf das vegetative Nervensystem, helfen Stress abzubauen und fördern den Schlaf. Sie haben aber auch antibakterielle Eigenschaften und helfen gegen Erkältungen.

Pfefferminztee verstärkt die Speichelbildung und die Produktion der Magensäure, fördert die Verdauung und den Gallenfluss, wirkt gegen Blähungen, krampflösend und gegen schädliche Bakterien im Darm. Um den oft starken, scharfen und bitteren Geschmack frischer Pfefferminze abzuschwächen, ist es ratsam, die frische Pfefferminze zunächst 20 Sekunden aufzubrühen und diesen erste Sud danach wegzuschütten.

Ein Bund Petersilie enthält mehr Vitamin C als ein halbes Kilo Orangen. Petersilie unterstützt auch die Entgiftungsarbeit der Leber, regt die Verdauung an und wirkt gegen Blähungen. Was kaum bekannt ist: Petersilientee ist stark harntreibend.

Salbei hilft gegen Halsschmerzen und Heiserkeit, aber auch gegen übermäßiges Schwitzen. Speziell die frischen zarten, samtigen Blätter geben dem Tee einen aromatischen, schwach bitteren, aber sehr würzigen Geschmack. Salbei wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und regt die Verdauung an. (red, derStandard.at, 15.5.2013)

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    Brennnesseln können rheumatische Beschwerden lindern.

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    Petersilie hilft bei der Entgiftung.

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    Pfefferminze fördert die Verdauung.

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    Salbei wirkt gegen Halsschmerzen.

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