Das tote Tier bei der Akupunktur

Ansichtssache16. Mai 2013, 13:55
47 Postings

In einem kleinen Dorf in Tschechien betreibt Radomir Franz einen international gefragten Betrieb für Tierpräparation

Radomir Franz kleidet sich gerne so, als würde er gleich zu einer Safari aufbrechen. Das kombiniert er mit vielen Goldketten. Sein Geschäft hat auch mit Wildtieren zu, nur nicht mit lebendigen: In dem 1.300-Einwohner-Dorf Šakvice in Tschechien betreibt er einen der gefragtesten Betriebe im Bereich der Taxidermie, also der Tierpräparation.

Dutzende Paarhufer, aber auch Krokodile, Leoparden und Bären landen jedes Jahr bei ihm und seinem Team. Auf dem Programm steht auch eine Akupunktur der Präparate, wie zum Beispiel bei einem Leoparden. Das soll die Haut der ausgestopften Tiere straffer machen.

Franz schätzt, dass er bereits Tiere aus jedem Land präpariert hat - außer vielleicht aus Grönland. Einige Wochen im Jahr verbringt er auf Reisen, um Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Das Beobachten ihrer Bewegungen soll seine Arbeit so realistisch wie möglich machen. (red, derStandard.at, 16.5.2013)

Share if you care.