Österreich im Halbfinale gescheitert

    15. Mai 2013, 06:19
    317 Postings

    Natalia Kelly konnte mit ihrem Song "Shine" nicht überzeugen - Belgien, Dänemark, Estland, Irland, Litauen, Republik Moldau, Niederlande, Russland, Ukraine und Weißrussland weiter

    Malmö/Wien  - Österreich ist draußen: Beim 58. Eurovision Song Contest im schwedischen Malmö konnte sich Natalia Kelly mit ihrem Song "Shine" nicht bei den Europäern durchsetzen. Im 1. Halbfinale des größten Musikevents der Welt scheiterte die 18-jährige Niederösterreicherin am Dienstagabend mit ihrer Popnummer im Kampf um eines der begehrten zehn Tickets für das große Finale am Samstag.

    Nach ihrem Ausscheiden zeigte sich Kelly gefasst: "Ich freue mich auf mein Bett und die Entspannung - das wird ursuper." Sie sei zufrieden mit der eigenen Leistung, auch wenn das Scheitern fraglose schade sei. "Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, wie die vergangenen Monate verlaufen sind. Ich bin gewachsen als Mensch und Künstlerin", so die 18-Jährige. Sie werde jedenfalls nun am Samstag in Bad Vöslau mit ihren Mitschülern am großen Public-Viewing im Kursalon das Finale verfolgen. 

    2. Halbfinale am Donnerstag

    Den Sprung in die Endrunde am 18. Mai schafften hingegen die von den Wettbüros hoch gesetzte Dänin Emmelie de Forest mit "Only Teardrops" ebenso wie die Ukrainerin Zlata Ognevich mit ihrem Song "Gravity". Auch die niederländische Rocksängerin Anouk kam mit ihrer eigenwilligen Ballade "Birds" in die Runde der letzten 26, was auch für die leichtbekleidete weißrussische Teilnehmerin Alyona Lanskaya mit ihrer Strandhymne "Solayoh" galt.

    Für viele überraschend finden sich allerdings auch der belgische Jüngling Roberto Bellarosa mit "Love Kills" und der litauische Beau Andrius Pojavis mit "Something" unter den Gewinnern bei der vor knapp 12.000 Zuschauern abgehaltenen Show in der Malmö Arena, die von der charmanten schwedischen Komikerin Petra Mede moderiert wurde. Dagegen samt und sonders ausgeschieden sind die vier Balkanländer Kroatien, Montenegro, Serbien und Slowenien.

    Am Donnerstag folgt nun das 2. Halbfinale, in dem sich abermals zehn Länder für das große Finale am Samstag qualifizieren können. Dort treten dann die bisher erfolgreichen 20 Vertreter und die sechs fix Qualifizierten gegeneinander an. So sind die fünf großen Zahlerländer Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien sowie der Vorjahressieger Schweden automatisch im Finale vertreten. (APA, 15.5.2013)

    Share if you care.