Semperit kann Quartalsgewinn steigern

14. Mai 2013, 11:18
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Der Gewinn je Aktie stieg von 0,56 im Vorjahresquartal auf 0,60 Euro. Der Medizinbereich läuft gut

Wien - Die börsenotierte Semperit-Gruppe hat im Auftaktquartal (bis 31.3.2013) Umsatz und Ergebnis gesteigert. Der Umsatz stieg "trotz eines schwierigen Marktumfelds" um 6,6 Prozent von 201,8 auf 215,2 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) kletterte um 13,5 Prozent von 16,5 auf 18,8 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern (Nettogewinn) wurde um 7,5 Prozent von 11,6 auf 12,5 Millionen Euro angehoben, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Der Gewinn je Aktie stieg von 0,56 im Vorjahresquartal auf 0,60 Euro. Belastet wurde das Ergebnis durch Finanzaufwendungen, die sich von 0,07 Millionen im Vorjahreszeitraum auf 0,7 Millionen Euro verzehnfacht haben. Trotz schwieriger Konjunkturlage habe man das "stärkste Startquartal in der Unternehmensgeschichte" erzielt, heißt es in der Aussendung.

Mehrverkäufe im Medizinbereich

Der Ausblick ist optimistisch: Die Semperit Gruppe gehe davon aus, dass 2013 eine deutliche Erhöhung des Konzernumsatzes möglich sei. Diese Umsatzausweitung werde hauptsächlich im Sektor Medizin durch die ganzjährige Konsolidierung von Latexx Partners getragen. Der Preisdruck aufgrund von Überkapazitäten werde den globalen Handschuhmarkt aber auch weiter prägen.

Im Sektor Industrie werde für die kommenden zwei Quartale eine Fortsetzung des stetigen Geschäftsverlaufs und, mit Ausnahme des Segmentes Semperflex, eine relativ stabile Nachfrage erwartet. Vor allem das Segment Sempertrans sei bis zum Ende des dritten Quartals sehr gut ausgelastet.

Arbeiten in Asien

An der 2011 festgesetzten Wachstumsstrategie hält die Semperit Gruppe unverändert fest: Von 2010 bis einschließlich 2015 soll im Schnitt ein zweistelliges Umsatzwachstum, eine EBITDA-Marge von 12 bis 15 Prozent und eine EBIT-Marge von 8 bis 11 Prozent erzielt werden.

Die Semperit-Gruppe beschäftigt weltweit mehr als 10.000 Mitarbeiter, davon mehr als 700 in Österreich und mehr als 7.000 in Asien. Erzeugt werden für Medizin und Industrie Produkte aus Kautschuk und Kunststoff. Das Forschungszentrum ist in Wimpassing (Niederösterreich), die Zentrale in Wien. (APA, 14.5.2013)

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