Ölpreis etwas tiefer

16. Mai 2013, 14:21
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Wien - Der Ölpreis hat am frühen Donnerstagnachmittag etwas leichter gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 93,85 Dollar und damit 0,48 Prozent weniger als am Mittwoch. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 103,39 Dollar gehandelt.

Auf den Notierungen lastete der wöchentliche Rohöllagerbericht des US-Energieministeriums, so die Analysten der Commerzbank. Zwar sind die Lagerbestände in der vergangene Woche unerwartet gefallen, allerdings sind die Ölvorräte in Cushing nach zwei Rückgängen in Folge wieder angestiegen. Zudem sind die Benzinlagerbestände kräftig um 2,6 Mio. Barrel gestiegen.

Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.377,00 Dollar und damit tiefer zum Mittwochnachmittags-Fixing von 1.410,00 Dollar. Damit fiel das Edelmetall zum ersten Mal seit etwa einem Monat wieder unter die Marke von 1.400 Dollar.

Der anhaltende Höhenflug der Aktienmärkte sowie der starke Dollar würden den Gold-Kurs belasten, hieß es vonseiten der Commerzbank-Spezialisten. Zeigen würde sich dies auch in den Abflüssen aus börsennotierten Goldfonds (ETFs). Seit Quartalsbeginn sind mittlerweile 236 Tonnen Gold aus den ETFs abgeflossen.

Industriemetalle zeigten sich aufgrund von Nachfragesorgen ebenfalls überwiegend schwächer. Mit 1.779,0 Dollar je Tonne ist der Zinkpreis wieder unter sein Achteinhalb-Monats-Tief von Anfang Mai bei 1.819 Dollar gerutscht. Die Zinkpreise wurden von den neuen Marktbilanzdaten der International Lead and Zinc Study Group (ILZSG) belastet. Die Gruppe meldete für das erste Quartal einen Angebotsüberschuss von 43.000 Tonnen am globalen Zinkmarkt, schreiben die Analysten der Commerzbank. (APA, 16.5.2013)

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