Googles I/O-Konferenz: Datensammeln im großen Stil

14. Mai 2013, 06:35
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Mehrere hundert Arduino-Boards halten Umweltdaten fest - Analyse und Optimierung das Ziel

Ein durchaus interessantes Experiment hat Google in seinem Cloud-Platform-Blog angekündigt: Die am Mittwoch startende I/O-Konferenz selbst soll Ziel einer ausführlichen Datensammlung werden. Doch was zunächst nach einem umfassenden Überwachungsprojekt klingt, soll vor allem der Analyse - und in den kommenden Jahren der Optimierung - der Veranstaltung dienen.

Datensammlung

So sollen im gesamten Moscone Center West mehrere hundert Arduino-basierte Sensoren alle möglichen Umweltdaten sammeln, darunter Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftqualität. Zum Teil sollen auch Lautstärke und sogar die Zahl der Schritte erfasst werden, einzelnen Personen zuordenbare Informationen sind hingegen nicht darunter. 4.000 solcher Datenströme sollen dabei in Echtzeit zusammengeführt werden.

Demo

Mit diesen Daten hofft man quantifizierbare Informationen zur Raumaufteilung zu bekommen. Etwa welche Bereiche am besten besucht waren, wo es sich hingegen gut für ein Nickerchen eignete, und wo die Luftqualität am schnellsten nachgegeben hat. Nicht zuletzt ist die ganze Anordnung aber auch ein Tech-Demo, mit dem man vorzeigen will, wie mit der Google-Cloud-Plattform, die im Hintergrund die Berechnungen durchführt, solche Aufgaben in Echtzeit bewältigt werden können. Weiter Informationen zu dem konkreten Aufbau sollen in einem eigenen Vortrag auf der Konferenz erläutert werden. (apo, derStandard.at, 14.05.13)

  • Mit Arduino-Boards sollen umfassende Umweltdaten auf der Google I/O 2013 gesammelt werden.
    foto: google

    Mit Arduino-Boards sollen umfassende Umweltdaten auf der Google I/O 2013 gesammelt werden.

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