Julius Meinl will Niemetz vernaschen

13. Mai 2013, 19:10
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Heindl springt ab, andere Namen tauchen auf

Wien - Während die Confiserie Heindl ihr Interesse am angeschlagenen Schwedenbomben-Erzeuger Niemetz verloren hat, wird an der Gerüchtebörse ein neuer Name gehandelt.  Niemetz könnte auch von Julius Meinl geschluckt werden. Die rumänische Heidi Chocolate S.A., seit vier Wochen Teil des Firmenimperiums Meinl, habe ein verbindliches Übernahmeangebot von 3 Mio. Euro gelegt, heißt es im "Kurier". "Wenn Niemetz nicht gut zu uns passen würde, hätten wir sicherlich kein Angebot abgegeben", zitiert der "Kurier" (Dienstag) Heidi-Geschäftsführer Erwin Vondenhoff. Nun werde abgewartet, was im Insolvenzverfahren passiert. Das endgültige Votum über den Sanierungsplan findet am Donnerstag (16. Mai) statt.

Auch der Risikokapitalgeber GCP - die gamma capital partners GmbH - kann sich laut Aussendung weiterhin vorstellen, sich die Schwedenbomben der insolventen Firma Niemetz einzuverleiben, "obwohl auch das GCP-Konsortium sehr überrascht über die höhere Quotenforderung ist". Trotz der hohen Ausgleichsquote von rund 75 Prozent arbeite man weiter an der "Schwedenbomben-Börsestory". Man will es beim Neustart der "New-Niemetz" nach Ermessen der GCP "über einen kleinen Börsegang ermöglichen, dass sich sowohl Management, Mitarbeiter und auch die treuen Kunden daran beteiligen können", sagt GCP-Geschäftsführer Oliver Grabherr. (APA/red, derStandard.at, 13.5.2013)

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    Mal sehen, wer am Ende die Traditionssüßigkeit weiter bäckt.

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