Korea: Manöver im Süden, neuer Minister im Norden

13. Mai 2013, 18:00
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Manöver soll "regionale Sicherheit und Stabilität stärken"

Pjöngjang/Seoul - Ungeachtet der Spannungen mit Nordkorea haben Südkorea und die USA Montag eine Marineübung begonnen. Für das zweitägige Manöver lief auch der Flugzeugträger USS Nimitz, eines der größten Kriegsschiffe der Welt, aus dem südkoreanischen Hafen Busan aus. Zu dem Manöver, das die "regionale Sicherheit und Stabilität stärken" solle, gehören demnach auch Flug- und Luftabwehrübungen.

Nordkorea hatte die Militärübung im Voraus als "schwerwiegende militärische Provokation" verurteilt. Machthaber Kim Jong-un ersetzte unterdessen auch den als Hardliner geltenden Verteidigungsminister Kim Kyok-sik. Als Nachfolger stellten die staatlichen Medien am Montag Jang Jong-nam vor, der in Südkorea als relativ unbekannter und junger General gilt.

Ein Grund für den Wechsel an der Spitze des Ressorts war unklar. Der um die 70 Jahre alte Kim, der erst im November zum Minister ernannt worden war, soll hinter dem Beschuss einer zu Südkorea gehörenden Insel im November 2010 durch Nordkoreas Artillerie gestanden sein. (red, DER STANDARD, 13.5.2013)

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