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Social Media: Mehr als ein Marketing-Trend

24. Mai 2013, 13:44

Eine reine Unternehmenspräsenz in sozialen Netzwerken greift zu kurz. Das Potenzial von Social Media für Unternehmen liegt darin zu wissen, was "draussen" gesprochen wird - um "drinnen" besser reagieren zu können.

Egal ob privat oder beruflich – wir alle sehen uns durch soziale Medien einem riesigen Berg Informationen gegenüber. Gerade für Organisationen stellen sich dadurch neue Herausforderungen.

"Eine reine Unternehmenspräsenz auf sozialen Plattformen und die Menge an 'Likes' allein allerdings greifen zu kurz", so Social Media Analytics Expertin Sabine Riegler, 38, Software Group von IBM Österreich. "Denn Social Media ist kein Marketing-Trend, sondern eine gesellschaftliche Entwicklung, die – ähnlich wie Mobilität – unsere Art zu kommunizieren aber auch zu kaufen ändert. Darauf müssen sich Unternehmen vorbereiten."

Zuhören und Vorhersagen

Ein wichtiges Hilfsmittel dafür sind Social Media Analysen, die zeitnah überwachen, was gerade über einen selbst oder über sein Unternehmen im Netz gesprochen wird, welche Benutzer meinungsbildend sind und ob es regionale Abhängigkeiten gibt. "Es geht hier aber nicht nur um Krisen- bzw. Reputationsmanagement, sondern um das frühzeitige Erkennen von Trends und um das Etablieren neuer Vertriebskanäle", so Riegler.

Gelungene Kommunikation beginne immer beim Zuhören, somit ist "Social Listening" der Ausgangspunkt jeder Social Media Analyse, erklärt die Software-Expertin.  Mit Methoden von "Predictive Analytics" lassen sich heute sogar schon Prognosen zu zukünftigen Entwicklungen treffen.

Der Blick in die Glaskugel wird Realität

Anfang 2013 hat IBM mit einer gewagten Trend-Prognose auf sich aufmerksam gemacht, die über eines seiner Analysetools ausgemacht werden konnte. Auf der Basis von mehr als einer halben Million öffentlichen Postings auf Sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook erstellte IBM die Prognose, dass "Steampunk", ein von viktorianischer Kleidung und Technologie des 19. Jahrhunderts inspirierter Stil für Kleidung und Werkzeuge, in den nächsten Jahren ein großer Trend wird.

Mit Hilfe des Sozialen Stimmungs-Index (Social Sentiment Index) konnte die Verbreitung des Trends online und geographisch verfolgt werden. So hat sich die Zahl der Gespräche über Steampunk von 2009 bis 2011 um den Faktor 11 vervielfacht.

"Mit dieser Prognose wollen wir natürlich nicht unter die Trendforscher gehen, und auch ob "Steampunk" zum neuen Modetrend wird ist nebensächlich für uns, aber wir wollten damit zeigen, was sich mittels neuester Analysetools im Wirtschaftsbereich alles beobachten und voraussagen lässt", sagt Sabine Riegler.

Auch Zusammenarbeit wird sozial

Neben Social Media Analytics, die sich auf die Wahrnehmung von Unternehmen, in der Öffentlichkeit beziehen, gibt es auch unternehmensintern bei IBM massive Veränderungen durch Technologie. Die zentrale Frage sei, so IBM Social Business Experte Robert Ambrosch, was soziale Plattformen und moderne Kollaborations-Tools für die Zusammenarbeit innerhalb eines Unternehmens bringen?

"Es geht darum, die passende Expertise im eigenen Unternehmen zu finden, Wissen zu managen, gezielt zu suchen und automatisch auf dem Laufenden gehalten zu werden, auch das Intranet wird somit sozialer", so der Experte. In einer Befragung im Vorjahr gaben 66 Prozent der CIOs erfolgreicher Organisationen interne Kommunikation und Zusammenarbeit als Schlüssel zur Innovation an.

Das IBM beispielsweise managt die Zusammenarbeit seiner 440.000 Mitarbeiter mit Hilfe der selbst entwickelten und inzwischen seit mehreren Jahren marktführenden Social Business Plattform "IBM Connections". Mitarbeiter und Benutzergruppen vernetzen sich in Communities, teilen hier Wissen, legen Dokumente ab, erstellen Projekt-Seiten, bookmarken jene Seiten, die für sie wichtig sind, und kommunizieren je nach Situation über Blogs, Wikis, Foren oder Livechats.

Informationslücken schließen und kollektives Wissen nutzen

"Sich team- als auch länderübergreifend austauschen zu können, ist für uns Standard, und inzwischen ein unverzichtbares Element unserer Arbeit geworden. Braucht man schnell eine Info, nutzt man beispielsweise die erweiterten Kommunikations Funktionen von IBM Sametime, und kontaktiert Kollegen in Wien genauso wie den Kollegen in New York einfach und unkompliziert per Chat", sagt Ambrosch.

Themen werden so global und entkoppekt von der Hierarchie ausgetauscht, Doppelgleisigkeiten und Wissenslücken reduziert. Gleichzeitig werde so bei IBM die "Mailflut" bekämpft, das heißt es werden weniger Mails ausgetauscht. Protokolle und Berichte werden beim IT-Unternehmen direkt in Connections erstellt und veröffentlicht und somit allen Interessierten bzw. Berechtigten zur Verfügung gestellt.

"Social Business ist keine Idee mehr, sondern Realität. Die neuesten IBM Technologien ermöglichen es Unternehmen, die Chancen, die im kollektiven Wissen der Organisation stecken, aktiv aufzugreifen", sagt Robert Ambrosch.


Sabine Riegler und Robert Ambrosch stehen im Rahmen der Veranstaltung IBM Business Connect am 5. Juni als Experten auf der Bühne.

IBM BusinessConnect 2013

  • "Social Media ist kein Marketing-Trend, sondern eine gesellschaftliche Entwicklung", sagt Social Media Analytics Expertin Sabine Riegler.
    foto: ibm

    "Social Media ist kein Marketing-Trend, sondern eine gesellschaftliche Entwicklung", sagt Social Media Analytics Expertin Sabine Riegler.

  • "Social Business ist keine Idee mehr, sondern Realität", sagt Social Business Experte Robert Ambrosch.
    foto: ibm

    "Social Business ist keine Idee mehr, sondern Realität", sagt Social Business Experte Robert Ambrosch.

  • IBMs Progonse zum "Steampunk"-Trend
    bild: ibm

    IBMs Progonse zum "Steampunk"-Trend

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